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Erstmals seit 28 Jahren: Russische Marine bekommt im Jahr 2020 gleich sechs neue U-Boote

Erstmals seit 28 Jahren: Russische Marine bekommt im Jahr 2020 gleich sechs neue U-Boote
Russland arbeitet weiter daran, seine Verteidigungsfähigkeit auszubauen. Berichten zufolge soll die Marine der russischen Streitkräfte sechs neue U-Boote bekommen. Diese Zahl belegt eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten der russischen Werften.

Die russische Marine soll im Jahr 2020 sechs neue U-Boote erhalten, darunter vier Atom-U-Boote. So etwas gab es die letzten 28 Jahre nicht, kommentiert das eine nicht genannte Quelle in der russischen Verteidigungsindustrie gegenüber der Nachrichtenagentur TASS am Freitag.

Am diesjährigen Manöver Sea Breeze ist unter anderem der Lenkflugkörperzerstörer USS Carney beteiligt. Bild: USS Carney (DDG 64) bei einer Übung.

Zuletzt erhielt die russische Marine im Jahr 1992 die gleiche Anzahl neuer U-Boote innerhalb eines Jahres. Danach ging die Zahl der von den einheimischen Werften innerhalb eines Jahres produzierten U-Boote auf nur zwei bis drei zurück. In den Jahren 1997 bis 2012 kam es sogar vor, dass gar kein oder bestenfalls nur ein U-Boot im Jahr fertiggestellt wurde. Seit 2013 werden wieder regelmäßig neue U-Boote für die russische Marine gebaut. So wurden zum Beispiel im Jahr 2014 vier neue U-Boote an die russische Marine übergeben. Die ungenannte Quelle teilte TASS mit:

Im Rahmen der Verträge soll die Sewmasch-Werft das erste seriengefertigte U-Boot Knjas Oleg des Projekts 955A und das erste seriengefertigte U-Boot Nowosibirsk des Projekts 885M im Jahr 2020 an die Marine liefern. Außerdem wird die Sewmasch-Werft das erste U-Boot "Kasan" des modifizierten Projektes 885M und das nukleare U-Boot Belgorod des Projektes 09852 der Marine übergeben.

Die Quelle wies darauf hin, dass das U-Boot Belgorod bei der Tiefwasserforschungsabteilung des Verteidigungsministeriums noch ohne Poseidon-Unterwasserdrohnen in Dienst gestellt wird, da deren Testphasen noch im Gange sind.

Die Admiralty Shipyard in Sankt Petersburg soll im nächsten Jahr zwei dieselelektrisch betriebene U-Boote an die Marine liefern: das U-Boot Wolchow des Projektes 636.3 und das erste seriengefertigte U-Boot Kronstadt des Projekts 677.

Auf eine TASS-Anfrage mit der Bitte, sich zu diesen Informationen der nicht genannten Quelle zu äußern, stellte die russische United Shipbuilding Corporation fest, dass "das Unternehmen alle Schiffe an den staatlichen Kunden in Übereinstimmung mit den vereinbarten Zeitplänen liefern wird".

HMS Albion (Archivfoto, hier bei Kieler Woche nach den NATO-BALTOPS)

Pläne für 2019

Bereits in diesem Jahr werden russische Werften auch noch zwei U-Boote an die Marine des Landes liefern. Der Geschäftsführer der Sewmasch-Werft Michail Budnitschenko erklärte im Juni dieses Jahres, dass die Marine das U-Boot Knjas Wladimir des Projektes 955A bis Ende 2019 erhalten würde. Im März dieses Jahres sagte Alexander Busakow, Leiter der Admiralty Shipyard, dass seine Werft in diesem Jahr ein U-Boot für die Pazifikflotte fertigstellen werde.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Shoigu hatte zuvor erklärt, dass die Marine bis Ende dieses Jahres ein dieselelektrisch betriebenes U-Boot und zwei nuklear angetriebene U-Boote erhalten werde.

Zu Zeiten der Sowjetunion bauten die Werften des Landes in manchen Jahren jeweils mehr als zehn U-Boote. Im Jahr 1971 erhielt die Sowjetische Marine allein von der Verteidigungsindustrie sogar zwölf atomgetriebene U-Boote verschiedener Typen.

Mehr zum Thema - Russland testet seegestützte Bulawa- und Sinewa-Raketen

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