Russisches Raumschiff mit menschenähnlichem Roboter an Bord verfehlt ISS

Die Sojus MS-14 war am 22. August, vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All gestartet. Dabei kam erstmals eine neue Trägerrakete vom Typ Sojus-2.1а zum Einsatz. Außerdem war das der erste Start eines bemannten Raumschiffes ohne Crew seit über 30 Jahren. Die Sojus MS-14 hob mit einem einzigen Kosmonauten an Bord ins All ab – dem menschenähnlichen Roboter "Fjodor". Er sollte bis zum 6. September an der ISS bleiben und dann auf die Erde zurückkehren.
Der erste Satellit im All. Dann das erste Lebewesen. Der erste Mensch. Die erste Raumstation sowie die Ersten auf Mars und Venus. Und jetzt auch noch der erste Roboter im All! 😎 https://t.co/ofxaj81QdJ
— RT Deutsch (@RT_Deutsch) August 22, 2019
Das Andocken des Raumschiffes an die ISS wurde am Samstagmorgen von der russischen Weltraumorganisation Roskosmos in Echtzeit übertragen. Gleich nach dem missglückten Versuch wurden die im Raumflugkontrollzentrum anwesenden Journalisten hinausgebeten, damit sich die zuständigen Experten und Ingenieure in Ruhe über die Zukunft der Mission beraten konnten. Einige Quellen in der Branche mutmaßten, dass beim Andocken das Annährungssystems "Kurs" versagt bzw. nicht richtig funktioniert haben könnte. Es wurde beschlossen, an diesem Samstag kein weiteres Andocken zu versuchen.
#SoyuzMS14 The spacecraft is currently staying afar from the ISS, the docking is scheduled for the reserve date. The crew and the ISS are safe. pic.twitter.com/WWZFgYnX8E
— РОСКОСМОС (@roscosmos) August 24, 2019
Der nächste Versuch könnte voraussichtlich am Morgen des 26. August stattfinden. Für die aktuelle ISS-Besatzung bestehe keine Gefahr, hieß es in der der russischen Weltraumbehörde. (RIA Nowosti/TASS)
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