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Russische Wissenschaftler arbeiten an umweltfreundlichen Brennstoffzellen für die Arktis

Russische Wissenschaftler arbeiten an umweltfreundlichen Brennstoffzellen für die Arktis
Eines der Gebäude der Föderalen Universität des Ural in Jekaterinburg
Forscher einer russischen Universität erarbeiten ein System, das deutlich umweltfreundlicher Antriebsenergie produzieren könnte, als es herkömmliche Verbrennungsmotoren tun. Ziel ist es, bei Erfolg die Ergebnisse auch in der Erforschung der Arktis zu nutzen.

Wissenschaftler der Föderalen Universität des Ural (UrFU) in Jekaterinburg arbeiten an Brennstoffzellen für den arktischen Einsatz, die für einen minimalen Ausstoß an Schadstoffen sorgen sollen. Das teilte der stellvertretende Direktor des Zentrums für die Zusammenarbeit mit Unternehmen der UrFU, Alexander Tscherepanow, gegenüber TASS mit. Er sagte:

Brennstoffzellen können chemische Energie in elektrische Energie umwandeln, wobei der Wirkungsgrad bei über 90 Prozent gegenüber den rund 30 Prozent in Verbrennungsmotoren betragen könnte. Das bedeutet, dass die Brennstoffzellen viel effektiver und umweltfreundlicher sind. Die entsprechenden Arbeiten sind schon in vollem Gange, wir haben Prototypen.

Der Experte erklärte, dass Verbrennungsmotoren die Kraftstoffenergie bisweilen nur zu 30 Prozent in elektrische Energie wandeln, die restlichen 70 Prozent seien Verluste. Die Brennstoffzellen, die dieses Problem lösen, würden jedoch nicht für herkömmliche Kraftfahrzeuge geeignet sein, die nur einige Stunden am Tag laufen.

Die vorhandenen Prototypen kämen realistischen Anforderungen schon sehr nahe. Sie hätten ausgiebige Tests bestanden – sie arbeiteten 10.000 Stunden oder 14 Monate lang ohne Unterbrechung. Wissenschaftler arbeiten gerade an einer Verbesserung der Brennstoffzellen. Tscherepanow fuhr fort:

Unsere Lösung basiert auf dem Modulkonzept – das heißt, es gibt ein Modul mit kleiner Kapazität. Wenn ein Unternehmen oder eine Nutzergruppe eine größere Kapazität benötigen, dann kann man – ähnlich wie mit Lego-Bausteinen – so viele Module miteinander koppeln, wie man Leistung benötigt.

Die Brennstoffzellen könnten in der Arktis bei der geologischen Erkundung oder auch bei der Tierbeobachtungen nützlich sein. Eines Tages könnten sie auch beim Bau in schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt werden.

Die UrFU in Jekaterinburg ist die größte Universität in der Ural-Region der Russischen Föderation. Sie verfügt über 13 wissenschaftliche Laboratorien, die von führenden ausländischen Wissenschaftlern geleitet werden.

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