icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Waldbrände in Sibirien: Über zwei Millionen Hektar Wald in Flammen

Waldbrände in Sibirien: Über zwei Millionen Hektar Wald in Flammen
Waldbrände in Sibirien: Über zwei Millionen Hektar Wald in Flammen (Archivbild)
Der Osten Russlands hat mit den verheerendsten Waldbränden seit mehreren Jahren zu kämpfen. Das Feuer hat sich auf einer Fläche von insgesamt über 2,6 Millionen Hektar ausgebreitet. Am schwersten betroffen sind das Gebiet Irkutsk, die Republik Sacha (Jakutien) und die Region Krasnojarsk.

Die meisten Brände befinden sich in schwer zugänglichen Gebieten und stellen somit keine Gefahr für Großstädte und Siedlungen dar, berichtet Interfax. Die Luftproben in den betroffenen Regionen weisen jedoch eine deutlich erhöhte Konzentration an Schadstoffen auf. Laut Angaben des russischen Föderalen Dienstes für Hydrometeorologie und Umweltüberwachung (Roshydromet) bleiben die Werte in den meisten russischen Städten unter der Norm.

In zwei Gebieten des Föderationskreises Sibirien – dem Gebiet Irkutsk und der Region Krasnojarsk – sowie in Teilen der Republiken Burjatien und Sacha (Jakutien) im Föderationskreis Ferner Osten wurde am Montag der Ausnahmezustand verhängt. In einer Online-Petition fordern bereits über 500.000 Menschen, den Ausnahmezustand auf ganz Sibirien auszuweiten.

Experten nennen eine ungünstige Kombination von Wetterextremen wie hohen Temperaturen, ausbleibenden Niederschlägen und trockenen Gewittern als die Hauptgründe für die Naturkatastrophe. In den kommenden Tagen wird keine wesentliche Änderung der Wetterbedingungen erwartet.

Die angespannte Umweltsituation in Sibirien wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Einwohner und die lokale Infrastruktur aus. Dutzende Menschen benötigten wegen des anhaltenden dichten Rauchs in den letzten Tagen ärztliche Hilfe. Der Betrieb lokaler Flughäfen wurde ebenso beeinträchtigt. Da die Sichtbarkeit in den betroffenen Teilen Sibiriens auf teils wenige hundert Meter begrenzt war, mussten gleich mehrere Flüge nach Ersatzflughäfen umgeleitet werden.

Mittlerweile sind circa 3.000 Menschen an den Löscharbeiten beteiligt. Auch Löschflugzeuge werden eingesetzt. Angesichts der anhaltenden akuten Lage erließ der russische Minister für Katastrophenschutz Jewgeni Sinitschew am Montag die Anordnung, den Einsatz der Feuerwehrkommandos in den Epizentren der Waldbrände auszubauen.

Mehr zum ThemaWaldbrand in Kroatien: Hip-Hop-Festival vor riesiger Feuerwand – Tausende Besucher evakuiert

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen