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Überschwemmungen im Gebiet Irkutsk: Wetterbericht lässt auch nichts Gutes erhoffen

Überschwemmungen im Gebiet Irkutsk: Wetterbericht lässt auch nichts Gutes erhoffen
Überschwemmungen im Gebiet Irkutsk: Wetterbericht sagt nichts Gutes voraus
Seit dem 25. Juni beherrscht ein Tiefdruckgebiet das südsibirische Gebiet Irkutsk und brachte heftige Regenschauer mit sich. Wegen Hochwassers gilt jetzt in der Region der Ausnahmezustand. Mindestens fünf Menschen, darunter ein Kind, sind Opfer der Naturgewalten geworden.

Von den Überschwemmungen sind nach jüngsten Angaben 48 Ortschaften in fünf Gemeinden des Gebiets Irkutsk betroffen. Mehr als 4.000 Wohnhäuser mit fast 10.000 Bewohnern stehen unter Wasser. Auch über 200 Kilometer Autostraßen sind überflutet. Das Hochwasser hat 13 Brücken zerstört. Tausende Einwohner sind noch immer ohne Strom. Die Wetterprognosen sagen derzeit nichts Gutes voraus: In den kommenden Tagen werden die Pegel der Flüsse im Gebiet Irkutsk infolge der starken Regenschauer im Ostsajan noch weiter ansteigen.

Hochwasser in Sibirien, Juni 2019

Die Naturgewalten haben bisher fünf Menschenleben gefordert. Es gibt desweiteren mindestens 517 Verletzte, darunter 40 Kinder. 97 Menschen, darunter 17 Kinder, mussten unter anderem wegen Unterkühlung in Krankenhäuser eingeliefert werden. Aus den überschwemmten Ortschaften wurden 1.161 Einwohner evakuiert. Die Behörden richteten 16 Notunterkünfte ein, in denen 924 Menschen untergebracht wurden. Viele weitere Betroffene zogen vorläufig zu ihren Verwandten um.

Am späten Samstagabend besuchte Russlands Präsident Wladimir Putin auf dem Rückweg vom G20-Gipfel in Japan die betroffene Region. Der Staatschef führte in der Stadt Bratsk, zusammen mit Katastrophenschutzminister Jewgeni Sinitschew, Vizepremier Anton Siluanow, Gouverneur Sergei Lewtschenko und anderen ranghohen Beamten, eine Dringlichkeitssitzung durch. Wladimir Putin beauftragte die zuständigen Behörden, die Versorgung der Betroffenen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Medikamenten zu sichern sowie unverzüglich Entschädigungen einzuleiten. Darüber hinaus ordnete er an, eine strikte Preiskontrolle im Notstandsgebiet durchzusetzen, damit "Schieber" und "gewissenlose Händler" keine Chance hätten, aus dem Unglück anderer Menschen Kapital zu schlagen.

Am Sonntagmorgen lieferte ein Flugzeug des Ministeriums für Katastrophenschutz eine erste Ladung von Zelten, Decken, Booten und Dämmzubehör in die betroffene Region. Einwohner benachbarter Gebiete sammelten ebenfalls bereits mehrere Tonnen weitere humanitäre Hilfe für die Betroffenen. (TASS/RIA Nowosti)

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