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Präzedenzfall in Russland: Leiter eines Drogenkartells erstmalig zu lebenslanger Haft verurteilt

Präzedenzfall in Russland: Leiter eines Drogenkartells erstmalig zu lebenslanger Haft verurteilt
(Symbolbild)
Nach vier Jahren intensiven Ermittlungen ist es der russischen Polizei gelungen, ein Drogenkartell zu sprengen, das fast 700 Kilogramm Heroin nach Russland geschmuggelt hat. Fünfzehn Mitglieder wurden zu Haftstrafen zwischen sechs Jahren und lebenslänglich verurteilt.

Zum ersten Mal in der Geschichte der russischen Strafverfolgung ist die Haftstrafe für den Leiter eines internationalen Drogenkartells, der an dem Schmuggel von fast 700 Kilogramm Heroin beteiligt war, rechtskräftig geworden. Dies berichtete die Sprecherin des russischen Innenministeriums Irina Wolk der Nachrichtenagentur TASS. Sie erklärte:

FSB hebt Drogenlabor bei Moskau samt Internetgeschäft aus, kiloweise Material sichergestellt (Video)
(Chemielabor der beiden Drogendealer, das zur Herstellung synthetischer Drogensubstanzen diente)

Der Oberste Gerichtshof der Russischen Föderation hat das Urteil des Moskauer Bezirksgerichts im Strafverfahren gegen den Anführer der internationalen Verbrecherbande, Scherali Tabarow, sowie die Organisatoren und aktiven Mitglieder der kriminellen Vereinigung bestätigt. Ihnen wurde der Schmuggel und der Handel mit Heroin im großem Stil vorgeworfen.

Zum ersten Mal wird in Russland eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Anführer einer internationalen Verbrecherbande rechtskräftig, der bereits zuvor auf dem Territorium des Landes wegen Verbrechen im Bereich des illegalen Drogenhandels verurteilt wurde.

Mit dem Urteil des Moskauer Bezirksgerichts wurden 14 Organisatoren und Mitglieder des Drogenkartells zu Haftstrafen zwischen sechs und 23 Jahren verurteilt. Der Anführer erhielt eine lebenslange Gefängnisstrafe.

Laut Wolk ermittelte die Polizei im Fall Tabarow fast vier Jahre. Die kriminelle Vereinigung hatte einen Kanal für die Lieferung besonders großer Mengen an Heroin aus Afghanistan nach Tadschikistan sowie einen Transit durch andere zentralasiatische Länder nach Russland eingerichtet. Der Drogenhandel fand über ein ausgedehntes Netzwerk in verschiedenen Regionen Russlands statt. Die Sprecherin des Innenministeriums fügte hinzu:

Als Ergebnis der akribischen Arbeit von Ermittlern und operativen Mitarbeitern wurde ein komplexes Muster krimineller Aktivitäten identifiziert. Die Täter wurden 20 besonders schweren Verbrechen überführt. Es konnten mehr als 696 Kilogramm Heroin aus dem Verkehr gezogen werden.

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