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Flugzeugbrand in Moskau: Zahl der Toten steigt auf 41

Flugzeugbrand in Moskau: Zahl der Toten steigt auf 41
Bild der verunglückten Maschine Suchoi Superjet-100 auf dem Rollfeld des Moskauer Scheremetjewo Flughafens.
Kurz nach dem Start in Moskau fängt eine Passagiermaschine auf dem Weg in Russlands Norden Feuer. Bei der Katastrophe starben 41 Menschen, darunter auch Kinder. An Bord der Unglücksmaschine befanden sich 78 Personen. Der russische Präsident ordnete eine gründliche Untersuchung an.

Bei dem Brand einer russischen Aeroflot-Maschine am Moskauer Flughafen Scheremetjewo sind 41 Menschen ums Leben gekommen. Das sagte eine Sprecherin des Ermittlungskomitees am Montag (Ortszeit). Zunächst war von 13 Todesopfern die Rede gewesen. Unter den Toten sei auch ein Mitglied der Crew, hieß es. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar.

An Bord der Maschine SU 1492 des Typs Suchoi Superjet-100 waren insgesamt 78 Menschen. Unter den Toten sind nach Angaben der Behörden auch mindestens zwei Kinder. Es ist die schwerste Flugkatastrophe seit vielen Jahren. Zahlreiche Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, wie Rettungskräfte mitteilten.

Das Flugzeug hatte nach ersten Erkenntnissen kurz nach dem Start am Sonntagabend technische Probleme. Bislang geht die Aeroflot-Gesellschaft davon aus, dass ein Signalfehler bei der Maschine auf dem Weg nach Murmansk im Norden Russlands den Piloten zum Umkehren zwang. Medien berichteten auch von einem möglichen Motorschaden. Es gab aber auch Augenzeugenberichte, nach denen ein Blitz in dem Flugzeug eingeschlagen haben soll.

Bruchlandung auf Flughafen in Moskau

Als die Maschine mehrmals auf dem Rollfeld aufprallte, platzte nach ersten Ermittlungen auch der voll befüllte Tank. Der hintere Teil der Maschine stand komplett in Flammen und zog eine dicke Rauchwolke hinter sich her. An Bord der Maschine brach Panik aus, wie auf einem Video zu hören und zu sehen ist.

Flughafenverwaltung und Zivilschutz erklärten, das Feuer sei schnell gelöscht worden. Zahlreiche Passagiere verließen die Maschine über Notrutschen. Die Fluggesellschaft Aeroflot teilte mit: 

Die Crew hat alles ihr Mögliche getan, um die Leben der Passagiere zu retten und den Betroffenen Nothilfe zu geben.

Der russische Präsident Wladimir Putin ordnete eine gründliche Untersuchung an. Er und Regierungschef Dmitri Medwedew sprachen den Angehörigen der Todesopfer ihr Beileid aus. Den Überlebenden sicherten sie Hilfe zu. Zunächst wurden einige Maschinen auf andere Moskauer Flughäfen umgeleitet, der Betrieb in Scheremetjewo war am Sonntagabend teilweise wieder aufgenommen worden.

(rt deutsch/dpa)

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