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Flüssiges Blut entnommen: Wissenschaftler wollen 42.000 Jahre altes Pferd klonen

Flüssiges Blut entnommen: Wissenschaftler wollen 42.000 Jahre altes Pferd klonen
Wissenschaftlern ist es gelungen, einem 42.000 Jahre alten Pferdefohlen Blut zu entnehmen. Überreste des Tieres wurden letztes Jahr entdeckt. Nun soll es dazu verwendet werden, um diese bereits ausgestorbene Pferdeart durch Klonen wieder aufleben zu lassen.

Einem Team von Wissenschaftlern ist es gelungen, aus 42.000 Jahre alten Überresten des Exemplars einer alten Pferderasse Blut zu entnehmen. Dies könnte der Schlüssel zum Klonen und damit Wiederaufleben der mittlerweile ausgestorbenen Art sein. Der Leiter des Mammutmuseums in Jakutsk, Dr. Semjon Grigorjew, erklärte:

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Proben von flüssigem Blut wurden aus den Herzgefäßen entnommen - es blieb dank günstiger Bedingungen und Permafrost 42.000 Jahre lang im (nun wieder) flüssigen Zustand erhalten. Wir können jetzt schon sagen, dass dies das am besten erhaltene eiszeitliche Tier ist, das je auf der Welt gefunden wurde.

Neben dem Blut enthielten die Überreste des Tieres auch "sehr gut erhaltene innere Organe", so Grigorjew. Er fügte hinzu, die Autopsie der Überreste habe gezeigt, dass das Eiszeitpferd der Spezies "Lenskaja" im Alter von nur zwei Wochen durch Ertrinken zu Tode gekommen sein muss. Der Wissenschaftler fügte hinzu:

In seinem Magen-Darm-Trakt wurde viel Schlamm und Lehm gefunden, den das Fohlen in den letzten Sekunden seines Lebens schluckte.

Die Entdeckung kann Wissenschaftlern helfen, die Pferdeart der Eiszeit durch Klonen wiederzubeleben. Einige Forscher verkündeten bereits ihre Zuversicht, dabei erfolgreich zu sein. Die Klonierungsversuche sollen bereits begonnen haben und bis Ende April andauern.

Im vergangenen Jahr wurden Pläne zum Bau eines Klonierungszentrums der Föderalen Nordost-Universität Jakutsk für 5,9 Milliarden US-Dollar vorgestellt. Das Zentrum, so die Rektorin der Hochschule Ewgenija Michailowa, würde ein paläo-genetisches Labor auf Weltniveau bekommen, das ausgestorbene Tierarten mittels lebender Zellen untersuchen würde, um sie möglicherweise wieder zum Leben zu erwecken.

Während die Überreste des Fohlens im vergangenen Jahr ausgegraben wurden, ist die Entdeckung des nunmehr flüssigen Blutes eine neue Entdeckung, die erst im Verlauf einer zweimonatigen intensiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern der Föderalen Nordost-Universität Jakutsk und der südkoreanischen Sooam Biotech Research Foundation gemacht wurde.

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