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Krim: Touristen aus mehr als hundert Ländern besuchen die Halbinsel im Jahr 2018

Krim: Touristen aus mehr als hundert Ländern besuchen die Halbinsel im Jahr 2018
Letztes Jahr stellten die Behörden auf der Krim einen neuen Rekord fest. Im Jahr 2018 wurden Touristen aus 132 Ländern auf der Halbinsel registriert. Laut einem Parlamentsabgeordneten kommen die meisten Besucher aus Deutschland.

Die Krim empfing im Jahr 2018 Touristen aus 132 Ländern, von denen die meisten aus Deutschland kamen. Das erklärte Alexej Tschernajak, Vorsitzender des Tourismusausschusses des Krimparlaments, am Montag bei der Eröffnungsfeier des Nowosibirsker Forums des regionalen Tourismus gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er sagte:

Krim stellt neuen Rekord auf – meiste Touristen seit Sowjetzeit

Letztes Jahr haben wir einen Rekord bei der Anzahl der Länder erreicht, deren Bürger die Krim besucht haben. Es waren 132 Länder. Das ist noch nie zuvor passiert. Das waren Touristen von allen fünf Kontinenten.

Tschernajk fügte hinzu, dass insgesamt fast sieben Millionen Touristen (Ausländer und Russen) die Krim besuchten. Er fuhr fort:

Es ist klar, dass Ausländer nicht mehr in organisierten Gruppen reisen, wie sie es früher getan haben. Dies sind entweder individuelle Reisen oder Reisegruppen von bis zu 15 Personen. Deutschland ist bei der Zahl der Touristen, die die Krim bereisten, unübertroffen. Dies ist die offizielle Statistik. Jeder Ausländer muss sich bei der Ankunft anmelden.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Krim-Besucher um 28 Prozent gestiegen. Der Rekord aus der Sowjetzeit, als im Jahr 1988 stolze 8,3 Millionen Touristen die Halbinsel besuchten, bleibt allerdings unerreicht. Nach dem Bau der Krim-Brücke als Verbindung zum russischen Festland könnte sich dies allerdings bald ändern.  

Die meisten Einwohner der Krim sind ethnische Russen. Sie weigerten sich, die Legitimität jener Beamten anzuerkennen, die durch den Putsch in der Ukraine im Februar 2014 an die Macht kamen. Am 11. März 2014 erklärte die Republik Krim ihre Unabhängigkeit. Am 16. März 2014 fand ein Referendum statt, bei dem sich 96,77 Prozent der Menschen auf der Krim (95,6 Prozent in Sewastopol) entschieden, sich von der Ukraine loszulösen und der Russischen Föderation beizutreten. Am 18. März 2014 unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin den Wiedervereinigungsvertrag.

Trotz der überzeugenden Ergebnisse des Referendums weigert sich eine Reihe von Ländern, die Krim als Teil Russlands anzuerkennen. Aus diesem Grund wurden Sanktionen gegen auf der Krim tätige Unternehmen und deren Partner verhängt. Einige Länder warnen ihre Bürger vor einem Besuch der Halbinsel.

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