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Russland übertrifft China in den Top 3 der aufstrebenden Volkswirtschaften

Russland übertrifft China in den Top 3 der aufstrebenden Volkswirtschaften
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping während des "Belt and Road Forum" in Peking (14. Mai 2017)
Die Sanktionen können der russischen Wirtschaft im internationalen Vergleich nichts anhaben. Laut Bloomberg Ratings steigt Russland auf den zweiten Platz der aufstrebenden Volkswirtschaften gleich hinter Malaysia und noch vor China. Die Türkei stürzt auf den letzten Platz ab.

Finanzanalysten von Bloomberg Ratings stuften 20 aufstrebende Volkswirtschaften mittels Messgrößen ein, welche von Wachstumsaussichten über den Stand der Leistungsbilanz, der Bonität der jeweiligen Länder bis hin zur Bewertung von Aktien und Anleihen reichen. Russland erzielte bei diesen Kriterien 2,36 Punkte.

Das einzige Land, das Russland überbot, war Malaysia mit 2,55 Punkten. Das südostasiatische Land hat sich seit der Veröffentlichung der letzten Ratings im Juni dank des Leistungsbilanzüberschusses und der relativ stabilen Aussichten für das Wirtschaftswachstum an der Spitze der Liste gehalten. 

Obwohl China seit Juni um einen Platz im Ranking gestiegen ist, bleibt das Reich der Mitte um fast einen Punkt hinter Russland zurück. Die Philippinen und Kolumbien runden die ersten fünf Plätze ab, die Türkei fiel vom fünften auf den zwanzigsten Platz. 

Die stärkere Position der russischen Wirtschaft wurde bereits in den jährlichen Umfragen der Weltbank zu Doing Business festgestellt, in der 190 Volkswirtschaften nach elf Bereichen der Unternehmensregulierung eingestuft werden. Hiernach belegte Russland den 31. Platz, vier Plätze über den Ergebnissen des Vorjahres. 

Auch wenn das erklärte Ziel des russischen Präsidenten nicht erreicht wurde, zeigte sich der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Maxim Oreshkin, zufrieden: 

Wenn wir die Situation insgesamt analysieren, haben wir unser Ziel erreicht. Der 31. Platz ist nicht so weit vom 20. Platz entfernt, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir von Platz 124 gestartet sind. 

Dabei zeigte er sich davon überzeugt, dass Russland in den kommenden sechs Jahren die Top 20 erreichen werde. Seit dem Jahr 2014 sieht sich Moskau mit Sanktionsmaßnahmen aus dem Westen konfrontiert, sowohl von der EU als auch von den USA. Russland wurde vorgeworfen, an dem Konflikt in der Ostukraine beteiligt gewesen zu sein und die Krim annektiert zu haben, obwohl das Referendum der Region zur Wiedervereinigung mit Russland durchgeführt wurde. 

Seit kurzem beschuldigt Washington Russland, sich bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 eingemischt zu haben. Die USA haben zwar keine konkreten Beweise vorgelegt, aber mehrere Sanktionen verhängt, darunter gegen große russische Unternehmen und hochrangige Regierungsvertreter. 

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