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Russland erwägt Abschaltung von Visa und MasterCard wegen US-Sanktionen

Russland erwägt Abschaltung von Visa und MasterCard wegen US-Sanktionen
Moskau sieht sich im kommenden Januar mit der Aussicht auf stärkere US-Sanktionen konfrontiert, da der US-Kongress ein neues Paket antirussischer Sanktionen diskutieren wird. Die russische Zentralbank warnt die Kreditgeber im Land vor möglichen Risiken.

Die Zentralbank Russlands empfiehlt, dass russische Finanzinstitute notwendige Präventivmaßnahmen ergreifen, falls deren Partnerbanken gezwungen werden sollten, die Verbindung zu Dienstleistungen über die beiden weltweit am häufigsten verwendeten Zahlungssysteme Visa und MasterCard einzustellen, so die russische Wirtschaftszeitung Wedomosti.

Zu den Banken, die derzeit als Vermittler tätig sind, gehören Credit Union "Payment Center", einer der größten privaten Kreditgeber Russlands, Uralsib, Rosbank, die als russische Tochtergesellschaft der internationalen Finanzgruppe Societe Generale tätig ist, Russlands zweitgrößte Bank WTB und die Promswjasbank.

WTB und Promswjasbank wurden bereits in die Liste des Countering America's Adversaries Through Sanctions Act (CAATSA) aufgenommen, der im vergangenen Sommer vom US-Kongress verabschiedet wurde. Die Gesetzgebung erlaubt es Washington, Sanktionen gegen Unternehmen und Einzelpersonen einzuführen, die als feindlich gegenüber den USA oder loyal gegenüber Regimen, die den USA feindlich gesinnt sind, angesehen werden.

Die Zentralbank von Russland empfiehlt, dass russische Banken nach einem alternativen Träger suchen, der die aktuellen Anbieter Visa und MasterCard ersetzen könnte, einen Wartungsvertrag abschließen und eine Integrationsmöglichkeit testen sollte.

Als Reaktion auf Sanktionen hat Russland ein eigenes nationales Zahlungssystem entwickelt. Nachdem Kunden mehrerer russischer Banken aufgrund von US-Sanktionen vorübergehend nicht in der Lage gewesen sind, Visa und MasterCard zu verwenden, wurde 2015 das Zahlungssystem MIR eingeführt. Allein im Juni 2018 wurden 37 Millionen MIR-Karten ausgestellt.

Anfang dieses Monats erklärte der Sberbank-Chef German Gref, dass ein oder zwei der russischen Kreditgeber anfällig für mögliche US-Sanktionen seien. Gref betonte jedoch, dass keine der Großbanken mit Sanktionen belegt werden würde.

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