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Weil sie nicht als Scharfschützen dienen dürfen: Russinnen verklagen Nationalgarde

Weil sie nicht als Scharfschützen dienen dürfen: Russinnen verklagen Nationalgarde
(Symbolbild)
Die Nachfrage nach einem vertraglichen Dienst bei der russischen Nationalgarde ist bei russischen Frauen so hoch, dass einige abgelehnte Bewerberinnen sogar vor Gericht gehen, nachdem sie nicht als Scharfschützen oder als Teil einer Spezialeinheit rekrutiert wurden.

Immer mehr russische Frauen wollen vertraglich bei der Nationalgarde der Russischen Föderation dienen. Einige von ihnen ziehen sogar vor Gericht, wenn sie für bestimmte Positionen nicht eingestellt werden.

Laut Generalmajor Igor Wiruchin, der die Rekrutierung für die Nationalgarde überwacht, dienen derzeit ungefähr 20.000 Frauen in der russischen Nationalgarde. "Die Nachfrage ist sehr hoch", betonte er und fügte hinzu, dass eine kürzlich zurückliegende Gerichtsverhandlung in der südlichen Stadt Saratow ein weiterer Beweis dafür sei. Wiruchin erklärte:

Acht Frauen verklagten dort das russische Verteidigungsministerium und die Nationalgarde, weil sie nicht als Soldatinnen oder in Spezialeinheiten dienen durften.

Der Offizier erklärte, dass die Frauen davon geträumt hätten, Heckenschützen zu werden. Er betonte jedoch, dass "es keine weibliche Position ist".

Die Scharfschützentätigkeit ist nicht auf der Liste der substituierbaren Militärberufe aufgeführt, die sowohl von Männern als auch von Frauen ausgeübt werden können. Zu solchen Berufen gehören Positionen wie zum Beispiel Kommunikationsoffiziere, Verfahrenstechniker oder Köche, so Wiruchin.

Weibliche Scharfschützen leisteten einen wichtigen Beitrag zum Sieg der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg (Zweiter Weltkrieg) von 1941 bis 1945. Sie eliminierten Tausende von Soldaten der deutschen Invasionstruppen.

Ljudmila Pawlitschenkowa gilt als die am häufigsten ausgezeichnete sowjetische Scharfschützin. Sie tötete 309 feindliche Soldaten, darunter 39 feindliche Heckenschützen, während der Schlacht um die Schwarzmeerhäfen Sewastopol und Odessa.

Im vergangenen Jahr nahm das russische Verteidigungsministerium zum ersten Mal seit der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 die Ausbildung von Militärpilotinnen wieder auf, nachdem es Hunderte von Briefen von jungen Frauen erhielt, die von einer Karriere in der Militärluftfahrt träumten.

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