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Nach Massaker von Kertsch: Russische Gesetzgeber wollen Gesetz zum Waffenbesitz verschärfen

Nach Massaker von Kertsch: Russische Gesetzgeber wollen Gesetz zum Waffenbesitz verschärfen
(Symbolbild)
Die russischen Gesetzgeber diskutieren die Idee, den Zugang zu Schusswaffen für Bürger unter 21 Jahren zu beschränken. Die Initiative erfolgte als Reaktion auf das Massaker, das sich in einem College in der Stadt Kertsch ereignete, bei dem ein 18-Jähriger 20 Menschen tötete.

Die Staatsduma diskutiert einen Gesetzentwurf, der den Zugang zu Schusswaffen für Bürger unter 21 Jahren beschränken soll. Er wurde von der stellvertretenden Sprecherin des russischen Unterhauses, der Abgeordneten Irina Jarowaja, unterstützt.

Die Eltern des Attentäters baten die Behörden um Aushändigung der Leiche ihres Sohnes.

Gemäß dem Gesetzentwurf müssen Personen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren mehr Dokumente vorlegen und Untersuchungen bestehen, wenn sie eine Genehmigung für den Besitz einer Schusswaffe erhalten wollen. Zu den zusätzlichen Dokumenten gehören ein Empfehlungsschreiben der Schule oder des Arbeitsplatzes sowie detaillierte Informationen zu Einkommen und Steuern. Die Antragsteller sollen auch verpflichtet werden, ein zusätzliches Gespräch mit Polizeibeamten zu führen.

Die Initiative soll jedoch nicht für Menschen über 21 Jahre, die in der Armee dienten oder deren "traditionelle Lebensweise" die Jagd ist, gelten. Jeder, der bereits einen gültigen Waffenschein besitzt, wird ebenfalls nicht betroffen sein. Laut Polizeiberichten besitzen rund 15.000 Menschen unter 21 Jahren in Russland derzeit bereits derartige Lizenzen.

Der Gesetzentwurf erhielt bereits die Unterstützung des Oberhauses des russischen Parlaments. Der Senator Sergei Zekow aus der Region Krim sagte gegenüber RIA Nowosti:

Ich bin sicher, dass der Föderationsrat diese Initiative unterstützen wird. Es wird Diskussionen geben, aber ich glaube, jeder wird sie unterstützen. Wir müssen Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass sich die Tragödie von Kertsch wiederholt.

Der Versuch, die Waffengesetze in Russland zu verschärfen, folgt auf den Vorfall, der sich in der russischen Stadt Kertsch ereignete. Am 17. Oktober brachte dort ein Student in seinem College einen improvisierten Sprengkörper zur Explosion und verübte einen Amoklauf. Er tötete 20 Menschen, verletzte fast 70 und beging anschließend Selbstmord. Der Schüler benutzte während seines Angriffs eine Flinte, die er legal erworben hatte.

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Die Beschränkung des Zugangs zu Waffen für Menschen unter 21 Jahren ist eine durchführbare Idee, da ältere Menschen in der Regel eine bessere "psychologische Stabilität" haben, glaubt Iosiph Linder, Präsident der International Anti-Terrorism Association. In einem RT-Interview sagte er:

Die Ereignisse, die zu solchen tragischen Folgen geführt haben, tragen zwangsläufig zur Verschärfung der Gesetzgebung bei, weil sie ihre Lücken aufdecken. Was die vorgeschlagene Initiative betrifft, so ist sie völlig legitim und vernünftig.

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