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Gibt es ein Referendum? Proteste gegen die Rentenreform in Russland nehmen zu (Video)

Gibt es ein Referendum? Proteste gegen die Rentenreform in Russland nehmen zu (Video)
Kundgebung gegen die Rentenreform an einem landesweiten Protesttag in der Stadt Iwanowo am 1. Juli 2018.
Das niedrige Renteneintrittsalter konnte bisher in Russland schwierige soziale Lagen lindern. Nun will die Regierung der russischen Bevölkerung eine bittere Medizin verordnen und das Rentenalter drastisch erhöhen. Denn ein "Weiter so" mit der Rente mit 55 für Frauen und 60 für Männer könne es nicht mehr geben.

Das stößt beim Wahlvolk auf wenig Verständnis. Die Proteste nehmen zu, und sie vereinen alle möglichen Oppositionskräfte, darunter unabhängige Gewerkschaften, linke Bewegungen und Anhänger von Alexej Nawalny. Ein Referendum könnte die Situation entspannen.

Aber das Ergebnis der Volksabstimmung wäre für die Regierung riskant, da ein negatives Ergebnis als durchaus denkbar erscheint. Sie will ihr Vorhaben auf jeden Fall durchsetzen, da die prognostizierte Entwicklung keine Alternative lasse. Doch das Ende der Auseinandersetzung ist noch offen.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, wurde der Koordinator der "Linken Front" Sergej Udaltsow für 30 Tage wegen der Verletzung der Organisation einer öffentlichen Veranstaltung verhaftet. Diese Entscheidung wurde vom Moskauer Meschtschanskij-Gericht getroffen, teilte die Pressesekretärin Julia Kotomina der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. 

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