icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Russlands Premier Medwedew: Georgiens NATO-Beitritt könnte zu schrecklichem Konflikt führen

Russlands Premier Medwedew: Georgiens NATO-Beitritt könnte zu schrecklichem Konflikt führen
Georgische Soldaten bei einer Eröffnungszeremonie der NATO-geführten Militärübung "Noble Partner 2018"
Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat erklärt, dass aus dem Beitritt Georgiens zum NATO-Block ein "schrecklicher Konflikt" entstehen könnte. Zudem hat er darauf hingewiesen, dass es keine wirkliche Rechtfertigung für ein solches Risiko gebe.

Der russische Premierminister warnte vor einem möglichen NATO-Beitritt Georgiens. In einem Interview mit dem Radiosender Kommersant sagte Dmitri Medwedew am Montag:

Dies könnte einen schrecklichen Konflikt provozieren, und es ist nicht klar, warum dies notwendig ist. 

Medwedew betonte auch, dass der Konflikt zwischen Russland und Georgien von 2008, zu dem es nach dem Angriff des georgischen Militärs auf russische Friedenstruppen in der selbsternannten Republik Südossetien gekommen war, seiner Meinung nach hätte vermieden werden können.

Im Jahr 2008 bekleidete Medwedew den Posten des Präsidenten der Russischen Föderation. Er gab dem russischen Militär angesichts der Eskalation den Befehl, einzugreifen und die "georgische Aggression" abzuwehren.

Georgien nimmt am NATO-Programm "Partnerschaft für den Frieden" teil und wird weithin als potenzielles Mitglied des Blocks angesehen. Es gibt jedoch noch keinen offiziellen Zeitplan für einen tatsächlichen Beitritt. Mitte Juli dieses Jahres bestätigte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg allerdings erneut die Absicht des transatlantischen Bündnisses, Georgien eines Tages in seine Reihen aufzunehmen.

Russische Politiker und hohe Entscheidungsträger, darunter der amtierende Präsident Wladimir Putin, haben wiederholt erklärt, dass die Erweiterung der NATO auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion nur zusätzliche Spannungen in der Welt mit sich bringen würde, da Russland auf den Aufbau ausländischer Streitkräfte in der Nähe seiner Grenzen reagieren müsse.

Mehr zum Thema"Werden angemessen reagieren": Putin warnt NATO vor engerer Anbindung der Ukraine und Georgiens

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen