FIFA-Legenden treffen Putin: Lothar Matthäus dankt "Mister President" für eine der besten WMs

FIFA-Legenden treffen Putin: Lothar Matthäus dankt "Mister President" für eine der besten WMs
Der deutsche Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus, FIFA-Präsident Gianni Infantino, Russlands Präsident Wladimir Putin, der Vizepräsident der russischen Fußball-Union Nikita Simonyan, die Ex-Nationalspieler Dänemarks Peter Schmeichel und Mexikos Jorge Campos (v. l.) trafen sich am 6. Juli in Moskau.
Fußball-Größen wie Peter Schmeichel und Lothar Matthäus trafen sich mit Russlands Präsident Wladimir Putin im Rahmenprogramm der Weltmeisterschaft. Deutschlands Rekordnationalspieler erklärte dabei auch seine besondere Beziehung zum russischen Volk.

Russlands Präsident Wladimir Putin empfing am Freitag im Kreml zahlreiche Fußball-Stars. Bei dem Treffen mit den sogenannten FIFA-Legenden, das im Rahmenprogramm der Weltmeisterschaft organisiert wurde, ging es unter anderem um die Verwendung der WM-Infrastruktur nach dem Turnier. Russland will die Stadien und Trainingsplätze künftig für den Breitensport nutzen. "Wir werden uns besonders darum kümmern, wie wir das Fußball-Erbe weiterentwickeln", sagte der russische Präsident in Moskau. 

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Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus war auch zu der Begegnung in den Kreml gekommen, aber auch Größen wie Marco van Baasten (Niederlande), Zvonimir Boban (Kroatien), Peter Schmeichel und Alexandra Virina Scott (England).

Lothar Matthäus bezeichnet sich als "halben Russen"

"Dies ist einer der besten World Cups, die ich in den vergangenen 40 Jahren gesehen habe, vielen Dank für diesen World Cup, Mister President", sagte Matthäus beim Empfang. Der Weltmeister von 1990 und fünfmalige WM-Teilnehmer erklärt auch, warum er eine besondere Beziehung zu Russland hat. "Ich bin halber Russe", sagte er auf Englisch und berichtete, seine Frau stamme "aus dem Norden, aber sie ist in Moskau aufgewachsen."

Seit 2014 ist Matthäus mit Anastasia Klimko verheiratet, die aus einer Kleinstadt in Nordsibirien kommt. "Ich fühle mich hier zu Hause", sagte Matthäus über Moskau, "nicht nur wegen meiner Frau. Ich komme immer mit einem Lächeln hierher."

Als eine der FIFA-Legenden ist Matthäus gerade in Russland und nahm bereits an mehreren öffentlichen Aktionen teil. So war er unter anderem Trainer einer Mannschaft, die auf dem Roten Platz ein Fußball-Spiel bestritt. 

Das Treffen mit den Fußballstars nutzte der russische Präsident, um einen Tipp für das Finale am 15. Juli zu erfragen. "Sie sind Experten von Weltruf: Sagen Sie mir doch, wer in diesem Jahr den Pokal gewinnen wird!" Ihre Prognosen gaben die FIFA-Legenden aber erst ab, als die Reporter den Raum verlassen hatten.

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