icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Spiel gegen Nigeria: Argentiniens Sieg Minuten vor Schluss und Maradona-Show auf der Tribüne

Spiel gegen Nigeria: Argentiniens Sieg Minuten vor Schluss und Maradona-Show auf der Tribüne
Vor dem Spiel zeigte Diego Maradona auf der Tribüne ein Banner von sich.
Was für ein Krimi! Bis zur 86. Minute des letzten Gruppenspiels schienen Nigeria und Trainer Gernot Rohr ins Achtelfinale einzuziehen, dann schlug Argentinien zurück. Doch nach dem entscheidenden Sieg von Messi & Co. reden alle nur über einen - Diego Maradona.

Vier Minuten nur trennten Vize-Weltmeister Argentinien und Superstar Lionel Messi bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland vom peinlichen Vorrunden-Aus. Ein Aus, das wohl den Rauswurf von Trainer Jorge Sampaoli und den Rücktritt des fünfmaligen Weltfußballers Messi aus dem Nationalteam zur Folge gehabt hätte. Ein sehenswerter Volleyschuss von Marco Rojo von Manchester United bescherte schließlich den 2:1-Sieg gegen Nigeria und das Achtelfinale am Samstag gegen Frankreich. Und so herrschte bei den Nigerianern um den deutschen Trainer Gernot Rohr großer Frust. Nach dem Spiel wird aber nur über einen geredet - Diego Maradona.

Maradona-Show begann kurz vor dem Anpfiff mit einem Tänzchen

Er saß nur auf der Tribüne, doch Argentiniens Fußball-Ikone und Messi-Idol stand mehr im Mittelpunkt als die meisten der 22 Spieler. Vor dem Match sorgte Maradona durch einen spontanen Tribünen-Tanz für großen Jubel und einen Hit in den sozialen Medien. Vor dem Anpfiff des nervenaufreibenden 2:1-Siegs seiner Erben hatte er einen weiblichen Fan im Nigeria-Trikot erblickt und die Sicherheitskräfte gebeten, die Dame zu ihm durchzulassen. Vor seinem Sitzplatz führten sie einen spontanen Tanz auf. 

Über die Stadion-Leinwand wurde die Szene übertragen und erfreute die Fans beider Lager. Nahezu sämtliche Zuschauer im direkten Umkreis hielten sie per Handy fest. In den sozialen Netzwerken wurde der Tänzchen-Film in kürzester Zeit zum Renner.

Während des gesamten Spiels zoomten die TV-Kameras auf den Weltmeister-Kapitän der Argentinier von 1986, der auch bei den vorhergehenden Spielen seiner Nationalmannschaft immer für reichlich Aufsehen gesorgt hatte. Auch dieses Mal bekamen die Zuschauer wahrlich eine Maradona-Show geliefert. Der 57-Jährige gestikulierte wild, tobte und feierte euphorisch. Er lehnte sich wie ein Messias mit ausgebreiteten Armen über die Brüstung. Von hinten musste er umklammert werden, um nicht vorneüber zu kippen.

Spiel gegen Nigeria: Argentiniens Sieg Minuten vor Schluss und Maradona-Show auf der Tribüne

Zwischendurch musste der 57-Jährige aber auch ärztlich behandelt werden.

Der argentinische Sender TyCSports hatte bereits am Dienstagabend darüber berichtet, dass die 57 Jahre alte Fußball-Ikone nach der Partie in St. Petersburg medizinische Betreuung nötig hätte. Bilder zeigen einen völlig erschöpften Maradona auf einem Sessel in einer VIP-Loge zusammen mit Sanitätern. Einer der Helfer fühlt Maradona den Puls. Am Mittwoch meldete sich Maradona dann selbst via Instagram zu Wort. "Ich möchte Ihnen sagen, dass es mir gut geht", schrieb er. Er versicherte, er sei nicht im Krankenhaus gewesen. Er habe lediglich in der ersten Halbzeit Nackenschmerzen gehabt und eine Dekompensation erlitten. Ein Arzt habe ihm empfohlen, ins Hotel zu gehen.

Aber ich wollte bleiben, weil es für uns um alles ging. Wie hätte ich da gehen können?

Nach dem Schlusspfiff sorgte Maradona dann für einen kleinen Skandal, als er beide Mittelfinger von der Tribüne reckte. Nach der "Hand Gottes" durch das legendäre Tor 1986 gegen England ist Maradonas Biografie damit nun um die "Finger Gottes" ergänzt worden.

Es war der Weißwein

Mit seiner aufsehenerregenden Show hat Argentiniens Edelfan am Dienstag alle Blicke auf sich gezogen. Am Mittwoch begründete er sein Verhalten mit übermäßigem Konsum von Alkohol. Wie die britische Daily Mail berichtet, soll der 57-Jährige gegenüber einem argentinischen Journalisten gesagt haben, dass der Weißwein schuld war. "Wo wir waren, gab es nur Weißwein. Ja, wir haben den ganzen Wein getrunken." 

Mehr zum Thema"Freundlich, großzügig und gastfreundlich": Englische WM-Gäste in Russland erleben Realitätsschock

(rt deutsch/dpa)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen