Russland: Stadt im Fernen Osten enthüllt Denkmal für in Syrien getötete Krankenschwestern

Russland: Stadt im Fernen Osten enthüllt Denkmal für in Syrien getötete Krankenschwestern
Die Beerdigung der beiden in Aleppo getöteten Krankenschwestern
Am Donnerstag wurde in der fernöstlichen Stadt Birobidschan ein Denkmal für zwei russische Militärkrankenschwestern enthüllt, die bei einem Terroranschlag auf ein Krankenhaus in Syrien getötet wurden.

Das Denkmal zu Ehren von Nadeschda Duratschenko und Galina Michailowa wurde in der Nähe des Militärkrankenhauses aufgestellt, wo die beiden Frauen vor ihrer Abreise nach Syrien dienten.

Die Eröffnung des Denkmals für die Krankenhausmitarbeiter fand am Donnerstag in der Stadt Birobidschan statt. Verwandte, Militärs und Kadetten sowie Studenten und einfache Stadtbewhner nahmen an der Zeremonie teil und erwiesen Nadeschda Duratschenko und Galina Michailowa die letzte Ehre.

Das Ehrenrecht zur Eröffnung der Gedenkstätte wurde den Kadetten der regionalen Abteilung der Allrussischen Freiwilligen Gesellschaft zur Unterstützung der Armee, Marine und Luftwaffe (DOSAAF) gewährt",

Major Roman Filipow

sagte ein Vertreter der Regierung der Jüdischen Autonomen Region gegenüber RIA Nowosti. Birobidschan ist die Hauptstadt der Region im russischen Fernen Osten und liegt in der Nähe der Pazifikküste.

Die zwei Militärkrankenschwestern wurden im Dezember 2015 getötet, nachdem Terroristen einen Artillerieangriff auf ein russisches Militärkrankenhaus in Aleppo gestartet hatten. Kurz nach dem Anschlag sagte der Chefsprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, dass die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich die syrischen Terroristen über den Standort des Krankenhauses informiert hätten.

Beide Frauen wurden posthum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet. Russland stationierte erstmals im Jahr 2015 ein Luftwaffenkontingent in Syrien, nachdem es von der syrischen Regierung, die weiterhin gegen die Terrororganisation Islamischer Staat und angeschlossene Terrorgruppen kämpft, um militärische Hilfe gebeten wurde.

Russische Kampfflugzeuge begannen am 30. September 2015 mit Luftangriffen auf Terroristen in Syrien. Ihre Arbeit hat dem syrischen Militär geholfen, beträchtliche Erfolge bei der Vertreibung dschihadistischer Kräfte aus dem Land zu erzielen. Am 14. März 2016 ordnete Präsident Wladimir Putin einen teilweisen Abzug der russischen Streitkräfte aus Syrien an, da sie alle ursprünglich für sie festgelegten Ziele erreicht hätten.

Im Oktober desselben Jahres ratifizierte das russische Parlament ein Abkommen, das Putin unterzeichnete, um den russischen Luftwaffenstützpunkt in Syrien auf unbestimmte Zeit aufrechtzuerhalten. Moskau entsandte auch Spezialeinheiten und Flugabwehrsysteme in das Gebiet, um die Basis vor Angriffen zu schützen.

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