Wladiwostok benennt Straße nach Kampfpiloten, der bei Anti-Terror-Einsatz in Syrien getötet wurde

Wladiwostok benennt Straße nach Kampfpiloten, der bei Anti-Terror-Einsatz in Syrien getötet wurde
Major Roman Filipow
Die Behörden der russischen fernöstlichen Stadt Wladiwostok haben eine Straße nach Major Roman Filipow, einem Luftwaffenpiloten, der im Februar bei der Bekämpfung von IS-Terroristen in der syrischen Provinz Idlib getötet wurde, benannt.

Der Pressedienst der Stadtverwaltung Wladiwostok berichtete am Montag, dass eine der neuen Straßen der Stadt den Namen des Luftwaffenmajors Roman Filipow tragen wird, und fügte hinzu, dass die Entscheidung nach mehreren Konferenzen der Stadtnamenskommission im März getroffen wurde. Die Entscheidung sei getroffen worden, nachdem dem Piloten posthum der Titel "Held Russlands" verliehen wurde.

Geboren 1984 in der Stadt Woronesch, 465 Kilometer südlich von Moskau, absolvierte Filipow eine Ausbildung an der Krasnodarer Militärhochschule für Luftfahrt. Danach diente er im russischen Fernen Osten, wo er sich vom leitenden Piloten zum stellvertretenden Kommandanten der Staffel hochdiente.

In Syrien führte Filipow erfolgreich Dutzende von Militäroperationen durch, eliminierte terroristische Gruppen und eskortierte humanitäre Konvois in befreite Gebiete. Seine Kommandanten beschrieben Major Filipow als einen vielversprechenden, ruhigen und entschlossenen Angriffspiloten.

Im Februar dieses Jahres wurde Filipows SU-25-Jet in der syrischen Provinz Idlib von Terroristen abgeschossen. Er katapultierte sich zwar sicher heraus, landete jedoch in von Terroristen kontrolliertem Gebiet. Berichten des russischen Verteidigungsministeriums zufolge soll sich der russische Kampfpilot eine Schießerei mit Kämpfern der Terroristen geliefert und sich, als er umzingelt wurde, mit einer Handgranate gesprengt haben.

Das russische Verteidigungsministerium verlieh Filipow posthum die höchste Auszeichnung des Landes – den Titel "Held Russlands" und die entsprechende Medaille, den goldenen Stern. Major Filipow wurde in seiner Heimatstadt Woronesch an einem Ehrenplatz auf einem örtlichen Friedhof begraben. Eines der SU-25-Flugzeuge des Regiments, in dem Filipow diente, wurde ebenfalls nach dem Helden benannt.

Laut russischen Medienberichten hinterließ Roman Filipow eine Ehefrau und eine Tochter.

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen