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Der Kurort ruft: Krim-Behörden schlagen visafreie Einreise für Patienten russischer Kliniken vor

Der Kurort ruft: Krim-Behörden schlagen visafreie Einreise für Patienten russischer Kliniken vor
Spitzenbeamte der Verwaltung in der Krimrepublik haben vorgeschlagen, zahlungskräftigen Ausländern, die eine Behandlung in russischen medizinischen Einrichtungen, einschließlich jener in berühmten Krim-Kurorten, beantragen, visafreie Einreise zu gewähren.

Der Vorschlag kam von Sergej Strelbitski, einem Mitarbeiter des Oberhauptes der Krimrepublik, im Rahmen der Konferenz "Sdrawniza" (zu Deutsch: Gesundheitsquelle), die kürzlich in Kislowodsk, Russlands größtem Kurort im Nordkaukasus, stattfand.

Strelbitski sagte den Teilnehmern des Forums, die Krim-Regierung halte es für sinnvoll, Menschen, die zur medizinischen Behandlung in lokalen Kliniken und Resorts nach Russland kommen, einen visafreien 30-Tages-Aufenthalt zu gewähren. Ausländern, die mehr Zeit in russischen medizinischen Einrichtungen verbringen wollen, soll es ermöglicht werden, durch ein beschleunigtes und vereinfachtes Verfahren ein spezielles 6-Monats-Visum zu erhalten.

Sechs Monate reichen für jeden medizinischen Eingriff, einschließlich Rehabilitation. Solche Visa-Optionen gibt es in Japan und in vielen anderen entwickelten Ländern. Es ist Zeit, sie auch in unserem Land einzuführen", zitiert die Zeitung Kommersant den Beamten.

Qualität steigern und Desinformation im Ausland entgegenwirken

Er fügte hinzu, dass der Zustrom ausländischer Patienten den russischen Kliniken sowohl die notwendigen Mittel für die eigene Modernisierung als auch die Tuchfühlung mit den hohen internationalen Standards ermöglichen würde, die erforderlich wären, um eine dauerhafte wettbewerbsfähige Leistung zu gewährleisten.

Strelbitski wies weiter darauf hin, dass die Einführung eines visafreien Medizintourismus dazu beitragen würde, "das Sanktionsregime zu brechen".

Das ist eine anständige Antwort auf die Sanktionen und den Informationskrieg, der gegen unser Land geführt wird. Ausländer würden mit eigenen Augen sehen, wie wir hier leben. Wenn wir über die Krim sprechen, würden sie selbst sehen, dass die Krim ein Teil Russlands ist.

Deutlicher Anstieg der Zahl ausländischer Patienten in Russlands Gesundheitseinrichtungen

Kommersant berichtete, dass Quellen aus dem russischen Gesundheitsministerium zufolge der Vorschlag geprüft werde und Strelbitskis Initiative nicht im Widerspruch zu den Plänen der russischen Regierung stehe.

Laut der Statistik des russischen Gesundheitsministeriums wurden im Jahr 2015 etwa 33.000 ausländische Staatsbürger in russischen medizinischen Einrichtungen behandelt. Im Jahr 2016 lag die Zahl bereits bei 86.000 und im Jahr 2017 stieg sie weiter auf 110.000. Mitte 2017 stellte Gesundheitsministerin Weronika Skworzowa fest, dass die meisten ausländischen Patienten nach Russland kamen, um in den Bereichen Zahnmedizin, Reproduktionsmedizin, Orthopädie und Gehirnchirurgie behandelt zu werden.

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