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Wladimir Putin bespricht mit indischem Premierminister Modi Fragen der Wirtschaft und Sicherheit

Wladimir Putin bespricht mit indischem Premierminister Modi Fragen der Wirtschaft und Sicherheit
Wladimir Putin bespricht mit indischem Premierminister Modi Fragen der Wirtschaft und Sicherheit
Der russische Präsident Wladimir Putin und Indiens Premierminister Narendra Modi konzentrierten sich bei ihrem informellen Gesprächstreffen auf wirtschaftliche Aspekte der Partnerschaft beider Länder. Dies teilte Russlands Außenminister Sergej Lawrow mit.

"Das gesamte Spektrum unserer besonders privilegierten strategischen Partnerschaft wurde besprochen, dabei besonderes Augenmerk auf die Wirtschaft gelegt; das stabile Wachstum des Warenverkehrs wurde gelobt", erklärte Lawrow. Er führte Daten an, denen zufolge der Handel zwischen Indien und Russland im letzten Jahr um 20 Prozent anstieg – und sogar um 40 Prozent in den ersten Monaten des laufenden Jahres. Mehr noch, "schon für den Herbst sind Verhandlungen zu einer Freihandelszone zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und Indien geplant", fügte der Diplomat an. Putin wie Modi hätten mit Zufriedenheit den Abschluss der diesbezüglichen Formalitäten festgestellt.

Rohstoffe und Hightech

Lawrow fügte zudem an, Energiewirtschaft sei Thema eines eingehenden Gesprächs gewesen. So blieb nicht unbemerkt, dass Erdöllieferungen aus Russland nach Indien im letzten Jahr um das Zehnfache gestiegen sind.

Es gibt ernste Pläne für weitere Zusammenarbeit seitens unserer Erdölkonzerne, vor allem meine ich Rosneft, das eine solide Marktpräsenz in Indien aufgebaut hat", teilte der Außenminister mit.

Er erinnerte an den erneuerten Vertrag zwischen Gazprom und den indischen Partnern über die Lieferung von flüssigem Erdgas – und Gazpromneft habe ebenfalls "interessante Pläne".

Doch auch Hightech-Sphären hätten Lawrow zufolge im Fokus beider Staatsoberhäupter gelegen – darunter auch Atomenergie.

Alle Formalitäten zum Bau der Blocks fünf und sechs des AKW Kudankulam sind abgeschlossen, die Arbeit hat das praktische Stadium erreicht", vermeldete er. "Weitere Pläne zur friedlichen Nutzung der Atomenergie sind besprochen worden."

Der russische Außenminister fügte an, die indische Seite habe "durchaus ernste Absichten, an ihrer Verwirklichung mitzuarbeiten". Weiterhin seien die Hightech-Bereiche Weltraumfahrt, Flugzeug- und Automobilbau, Pharmazeutik, chemische Industrie und weitere mehr besprochen worden.

Blockfreie Sicherheitsstrukturen im asiatisch-pazifischen Raum

Lawrow vermeldete, dass der Präsident Russlands und der Premier Indiens sich für eine blockfreie Sicherheitsarchitektur des asiatisch-pazifischen Raums ausgesprochen hätten, die "auf den Prinzipien der Transparenz und einer für alle gleichen und unteilbaren Sicherheit" zu gründen sei. Als Beispiel führte er die Beziehungen zwischen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit und den ASEAN-Mitgliedsstaaten an. 

Allumfassende Konvention zur Bekämpfung von Terrorismus

Dem Diplomaten zufolge bekräftigte die russische Seite ihre Unterstützung der indischen Initiative zur Entwicklung einer allumfassenden Konvention zur Terrorismusbekämpfung, die in der UNO besprochen werde. Auch beim Treffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, das im Juni in China stattfinden wird, sei die Unterzeichnung einer ganzen Reihe von Dokumenten zur Bekämpfung des Extremismus, des Separatismus und des Terrorismus geplant.

Mit den Ergebnissen zufrieden

Im Ganzen wertete Lawrow das Gesprächstreffen als durchaus ergiebig:

Ich bin überzeugt, dass die anhaltende informelle Kommunikation der Staatsoberhäupter Russlands und Indiens Nutzen bringen und zweifellos weitere Anhaltspunkte und Leitlinien unserer Entwicklung und unserer strategischer Partnerschaft setzen werden", schloss der Außenminister.

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