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Russisches Außenamt: NATO legt militärischer Planung antirussische Zerrbilder zugrunde

Russisches Außenamt: NATO legt militärischer Planung antirussische Zerrbilder zugrunde
NATO-Symbol in Brüssel
Die NATO agiere gegenüber Russland nach dem Muster des Kalten Krieges. Insbesondere die Aufrüstung an der russischen Grenze sowie die Erzeugung eines russischen Feindbilds trügen wenig zur regionalen und internationalen Sicherheit bei, so Alexander Gruschko.

Damit reagierte der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko auf die Äußerungen des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg. Dieser bezeichnete die derzeitigen Beziehungen zwischen Russland und der Nordatlantikallianz als einen Zustand, der weder "Kalter Krieg" noch "Partnerschaft" sei.

Gruschko erinnerte daran, dass das transatlantische Bündnis sich bemühe, Truppen in Richtung Russland zu entsenden, seine militärische Infrastruktur voranzubringen und zusätzliche Kontingente in der Nähe der Grenzen zur Russischen Föderation einzusetzen. All dies verschlechtere die regionale und europäische Sicherheit erheblich und setze Russland zusätzlichen Risiken aus.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf dem Treffen des transatlantischen Militärbündnisses in Brüssel, Belgien

Er betonte, dass Russland

Antworten auf diese Risiken finden wird, sodass unsere legitimen Interessen (dies betrifft in erster Linie die Verteidigungsfähigkeit des Landes) bei jeder Gelegenheit zuverlässig geschützt werden.

Gruschko unterstrich, dass Russland über die notwendigen militärischen und technischen Fähigkeiten verfüge, um "den NATO-Staaten zu zeigen, dass das, was sie an der Ostflanke machen, eine Verschwendung von Zeit und Energie ist".

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Dies trage nicht zur Sicherheit der Länder bei, die daran teilnehmen, "sondern schafft nur eine zusätzliche Bedrohung für sie", so Gruschko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS.

Feindbild Russland als Grundlage militärischer Planung

Er glaube, dass eines der Hauptprobleme die negativen Mythen in Bezug auf Moskau seien. Seiner Meinung nach hat der Westen ein Narrativ gebildet, das "weder mit Russlands wirklichen Bestrebungen, noch mit seinen Zielen für die innere Entwicklung zu tun hat".

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Und die größte Gefahr bestehe darin, dass auf dieser Grundlage reale politische und militärische Planungen entstünden. "Dies ist eine sehr gefährliche Situation", so der stellvertretende Außenminister.

Der Diplomat betonte, man müsse den Dialog fördern und die Mythenbildung in Bezug auf Russland entlarven.

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