icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Russische Wahlkommission bestätigt - Putin mit 76,69 Prozent der Stimmen wiedergewählt

Russische Wahlkommission bestätigt - Putin mit 76,69 Prozent der Stimmen wiedergewählt
Wladimir Putin
Russlands zentrale Wahlkommission gibt die endgültigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen bekannt, nachdem die Abstimmung für gültig erklärt wurde. Europäische Wahlbeobachter der OSZE lobten die Durchführung der russischen Wahlen. Diese zeichneten sich durch gute Organisation aus. 

Die Abstimmung wurde von der zentralen russischen Wahlkommission für gültig erklärt. Laut der Leiterin der Wahlkommission, Ella Pamfilowa, erhielt Wladimir Putin 76,69 Prozent der Stimmen und sicherte sich damit eine dritte nicht-aufeinanderfolgende Amtszeit als russischer Präsident. Putins Kandidatur wurde von 56,43 Millionen Wählern unterstützt. Pavel Grudinin, Kandidat der Kommunistischen Partei, erhielt 11,77 Prozent. Danach folgte Libind-Führer Wladimir Schirinowski mit 5,65 Prozent. Ihnen folgten Ksenia Sobtschak (1,68 Prozent), Grigory Yavlinsky (1,05 Prozent), Boris Titov (0,76 Prozent), Maxim Suraykin (0,68 Prozent) und Sergei Baburin (0,65 Prozent).

Die Wahlen in Russland, so die Wahlbeobachter der OSZE, seien gut organisiert gewesen und verliefen ohne größere Manipulationen. Alle acht Kandidaten konnten frei kandidieren, behaupteten aber, dass der nun wiedergewählte Wladimir Putin mehr Aufmerksamkeit in den Medien erhielt als seine Konkurrenten. 

Inmitten der Wahlen platzte die Skripal-Affäre in Großbritannien hinein, die sich zu einer diplomatischen Krise zwischen Großbritannien und Russland entwickelte. Der ehemalige Doppelagent Sergei Skripal und dessen Tochter wurden Opfer eines Angriffs mit einer Chemikalie. Ohne Beweise zu liefern, wurde aus der Substanz das verbotene "Nowitschok". Beschuldigt wurde Russland, und Großbritannien verwies russische Diplomaten des Landes. Schon erste Hochrechnungen belegten, dass Putin wiedergewählt wurde. Die Wahl-berichterstattung in der westlichen Presse konzentrierte sich auf die Skripal-Affäre. 

Putin legte bereits seine wichtigsten Prioritäten für die bevorstehende Präsidentschaft fest und sagte, dass die innenpolitische Agenda von "primärer Bedeutung" sein werde. Der Präsident plane durch die Förderung von Innovation und Wirtschaftswachstum an der Verbesserung des Lebensstandards der russischen Bürger zu arbeiten. 

Änderungen in der Zusammensetzung seiner künftigen Regierung wolle Putin nach seiner Amtseinweihung verkünden. In einem Telefongespräch mit Donald Trump, der ihm zum Wahlsieg trotz Kritik gratulierte, sprachen sich beide Regierungsführer dafür aus, dass ein Wettrüsten nicht erwünscht sei. 

Putin zu Skripal: "Jeder vernünftige Mensch versteht, dass es totaler Quatsch ist."

Mehr lesen - Trump: Sich mit Russland zu vertragen ist eine gute Sache

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen