Paralympics: 30 Athleten, 24 Medaillen - Russische Sportler nach Hause zurückgekehrt

Paralympics: 30 Athleten, 24 Medaillen - Russische Sportler nach Hause zurückgekehrt
Hunderte von Fans versammelten sich am Dienstag am Moskauer Flughafen Scheremetjewo, um die russischen Paralympics-Teilnehmer zu begrüßen, die von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 zurückkehrten. Dort hatten sie den zweiten Platz belegt.

Während einer speziell organisierten Begrüßungszeremonie sangen Hunderte von Fans, Verwandten und Freunden der Athleten mit russischen Flaggen die Nationalhymne. Diese war in PyeongChang aufgrund der Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees, die Suspendierung des Russischen Paralympischen Komitees (RPC) aufrechtzuerhalten, nach wie vor verboten.

Während einer so schwierigen Zeit, in der die Welt mit Russland in der Sprache der Sanktionen spricht, haben Sie mit Ihren Ergebnissen bewiesen, dass das beste Doping für Russland moralischer Mut ist",

sagte der Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für Sport, Tourismus und Jugendfragen, Michail Degtjarjow, der Nachrichtenagentur TASS.

Winter-Paralympics in Pyeongchang beendet

Die russischen Athleten mussten in Pyeongchang unter neutraler Flagge antreten, und obwohl nur 30 Russen für teilnahmeberechtigt erklärt wurden, konnte die reduzierte Mannschaft insgesamt acht Gold-, zehn Silber- und sechs Bronzemedaillen gewinnen.

Mit insgesamt 24 Medaillen belegten sie in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter den USA, deren Olympiamannschaft in Südkorea doppelt so viele Athleten umfasste.

Im Namen der russischen Staatsduma möchte ich Ihnen zu diesem erstaunlichen Erfolg gratulieren. Sie haben bewiesen, dass es trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, hohe Ziele zu erreichen. Ihre Ergebnisse haben gezeigt, dass unsere Siege in Turin, Vancouver und Sotschi kein Zufall waren", sagte RPC-Vizepräsident Oleg Smolin.

Man stelle sich vor, dass eine Fußballmannschaft aus 11 Spielern besteht und die gegnerische Mannschaft nur fünf oder sechs Spieler hat und dennoch gleichberechtigt gegen ihren Gegner antreten muss. Das ist genau das, was Sie getan haben", fügte er hinzu.

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