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Ankündigung: Kontroverses Interview mit Oppositionskandidatin Xenija Sobtschak

Ankündigung: Kontroverses Interview mit Oppositionskandidatin Xenija Sobtschak
Im Interview mit RT nimmt Oppositionskandidatin Xenija Sobtschak kein Blatt vor den Mund und zeigt, dass sie alles andere als eine bloße Zählkandidatin bei den russischen Präsidentschaftswahlen sein will. Allerdings muss auch sie sich unangenehmen Fragen stellen.

Heute ist Xenija Sobtschak eine der spannendsten Oppositionsfiguren der russischen Politszene - vor allem,  weil sie vor einigen Jahren ihr It-Girl-Image unerwartet ablegte und schlagartig zur Kämpferin gegen die politische Führung wurde. Und obwohl sie heute alles versucht, um den Ruf einer unseriösen Society-Blondine loszuwerden, argwöhnen viele Russen, sie könnte ihre Wahlkampagne lediglich als ein weiteres PR-Projekt betrachten.

Die kontroverse Kandidatin für die russische Präsidentschaftswahl im März 2018 hat RT ein Exklusivinterview gegeben und ist darin ihrem Image als Putin-Gegnerin und ambivalente Gerechtigkeitskämpferin gerecht geworden. RT Deutsch wird das Interview, in dem es mehrmals zum Schlagabtausch zwischen ihr und der Moderatorin Oxana Boiko gekommen ist, demnächst in voller Länge veröffentlichen.

Im Interview spricht sich Sobtschak für einen stetigen Machtwechsel in der höchsten Gewalt aus: "Mir sind alle Kandidaten lieb, solange sich die Präsidenten alle vier Jahre abwechseln." Außerdem beschuldigt sie Wladimir Putin, während seiner Amtszeiten sei eine Pseudodemokratie entstanden, da er beispielsweise niemals an Wahldebatten teilgenommen habe und trotzdem immer siegte. Sobtschak findet es sinnlos, darüber zu spekulieren, was im Falle ihres Sieges passieren würde: 

Ich werde nicht gewinnen, es ist wie im Casino: Das Casino gewinnt immer.

Ziel ihrer Wahlkampagne sei lediglich, den russischen Bürgern die Wahrheit zu zeigen und sie davon zu überzeugen, dass es auch eine andere Sichtweise gibt.

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Als Sobtschak zu den kürzlich stattgefundenen Straßenprotesten gefragt wurde, erklärte sie, dass viel mehr Menschen demonstrieren würden, wenn sie keine Angst hätten, dafür von der Polizei festgenommen zu werden:

Das ist es, was die Propaganda üblicherweise macht. Zuerst werden die Proteste verboten und dann wird den Bürgern erklärt, dass sich sowieso nur wenige Menschen versammelt haben.

Die Idee, dass ihre Wahlkampagne genauso aufgebaut ist wie die der von ihr bemängelten Konkurrenten, lehnt Sobtschak strikt ab. Sie erklärt, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Aufmerksamkeit der Medien auf jene Dinge lenke, die sich im Land zum Besseren ändern müssten.

Zum Schluss wollte die Moderatorin einen heiklen Skandal aus dem Jahr 2013 thematisieren, als ein privates Telefongespräch zwischen Sobtschak und ihren Nachbarn im Internet landete. Damals beschimpfte sie die Nachbarskinder, die ihr den Schlaf geraubt hätten, als "kleine Widerlinge". Sobtschak konnte ihre Wut ob der Frage nicht im Zaum halten und drohte, RT zu verklagen.

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