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Absichtliche Verlangsamung älterer iPhones - Apple droht nun Rechtsstreit in Russland

Absichtliche Verlangsamung älterer iPhones - Apple droht nun Rechtsstreit in Russland
In Russland plant eine Gruppe von Klägern Berichten zufolge, Apple vor Gericht zu bringen. Das Unternehmen hat zugegeben, die Verarbeitungsgeschwindigkeit alternder iPhones reduziert zu haben. Beratungsfirmen sorgen für den juristischen Beistand.

Laut der russischen Wirtschaftszeitung Kommersant sollen in dieser Woche die ersten Klagen von russischen Verbrauchern eingereicht werden. Dabei verweist das Blatt auf Quellen bei den Dienstleistungsunternehmen National Legal Finance Group (NLF) und Lex Borealis, die im Bereich der juristischen Konsultation tätig sind. NLF wird angeblich die Prozesskosten der Kläger gegen einen Anteil an den potenziellen Entschädigungszahlungen übernehmen, während Lex Borealis Rechtsbeistand leisten wird.

Die NLF Group konsultiert derzeit die erste Gruppe von zehn Klägern, so Maksim Karpow, der geschäftsführende Gesellschafter des Prozesskostenfinanzierers.

Wenn es einen erfolgreichen Präzedenzfall gibt, werden wir diese Zahl leicht auf mehrere hundert erhöhen", sagte er.

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Apple bremst iPhone-Arbeit gezielt aus

Nach Ansicht der Anwälte sollte die Verlangsamung der Geräte als "offensichtliche Benachteiligung eines Produkts" eingestuft werden. Dieser Begriff kommt in der russischen Gesetzgebung zum Schutz der Verbraucherrechte vor und umschreibt eine nach diesen Bestimmungen unerlaubte Handlung.

Erweist sich ein Produkt als nicht ausreichend funktionsfähig, hat der Verbraucher das gesetzliche Recht, einen Ersatz von der gleichen oder einer anderen Marke zu einem neu zu berechnenden Kaufpreis zu verlangen. Der Käufer kann auch eine Herabsetzung des Kaufpreises oder eine rasche, unentgeltliche Mängelbeseitigung verlangen.

Dies werde der Schwerpunkt der juristischen Argumentation sein, so Dmitri Ponomarjow, ein Partner bei Lex Borealis.

Apple: "Bestmöglich am Laufen halten"

Die russischen Klagen folgen einer weltweiten Klagewelle gegen Apple, nachdem das IT-Unternehmen zugegeben hatte, in einige seiner iPhone-Modelle eine "geplante Überalterung" eingebaut zu haben. Der Handyhersteller erklärte, spezielle Algorithmen verwendet zu haben, um ein iPhone mit möglichst optimaler Leistung laufen zu lassen.

Wenn das Gerät jedoch eine ältere Batterie eingebaut hatte, die nicht mit der erforderlichen Leistung mithalten konnte, musste es dementsprechend angepasst werden. Apple behauptet, dass die Maßnahme darauf abzielte, unerwartete Abschaltungen der Geräte zu verhindern und sie bestmöglich am Laufen zu halten.

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