Russische Zentralbank: Inflation in Russland auf Tiefststand gesunken

Russische Zentralbank: Inflation in Russland auf Tiefststand gesunken
Die Inflation in Russland ist auf 2,5 Prozent gefallen. Damit ist der Anstieg der Verbraucherpreise auf das geringste Wachstum seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion gesunken, berichtet die Zentralbank Russlands.

Wir haben das Ziel erreicht. Die Inflation befindet sich irgendwo in der Nähe des Tiefststands",

sagte Andrei Lipin, ein Sprecher der russischen Zentralbank.

In der Vorwoche erklärte das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, dass sich die Inflation in Russland auf 2,4 bis 2,5 Prozent abgeschwächt hat. Das langfristige Inflationsziel der Zentralbank liegt bei etwa vier Prozent.

Die russische Wirtschaft soll in diesem Jahr um 1,5 Prozent und 2018/2019 um zwei Prozent wachsen.

Die Inflation, die unter das Vier-Prozent-Ziel gesunken ist, hat es der Zentralbank ermöglicht, den Leitzins Jahr für Jahr kontinuierlich auf derzeit 8,25 Prozent zu senken. Das bisherige historische Minimum des Leitzinses in Russland lag 2013 bei 5,5 Prozent. Das historische Maximum von 210 Prozent datiert auf 1993 zurück, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Putin erfreut: "Es war ein gutes Jahr"

Das Erreichen und Übertreffen des gestellten Ziels von vier Prozent Inflation ist eine Revolution, an die niemand geglaubt hat, so Aleksei Kudrin, Leiter des russischen Zentrums für strategische Forschung und ehemaliger Finanzminister.

Kudrin zufolge würden Kredite billiger und das Land damit mehr Investitionen anziehen, wenn die Inflation drei Jahre lang bei vier Prozent bleibe. Das ist etwas, was sich auch die russischen Finanzbehörden erhoffen.

Es ist sehr wichtig, dass unsere Wirtschaft aus der Rezession herausgekommen ist",

sagte auch Präsident Wladimir Putin am Mittwoch und fügte hinzu:

Das Jahr war ein gutes Jahr.