"Durchbruch oder Tragödie?": Russland streitet über Revolution. Duma-Parteien im Gespräch (Trailer)

"Durchbruch oder Tragödie?": Russland streitet über Revolution. Duma-Parteien im Gespräch (Trailer)
Der russische Präsident Wladimir Putin bei der Einweihung der "Mauer der Trauer" am 30. Oktober 2017. Mit dieser Geste ging er kurz vor dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution demonstrativ auf Distanz zu diesem Ereignis. Nicht alle Abgeordneten im russischen Parlament sind damit einverstanden.
Selbst die einstigen Gegner im Westen räumen ein: Die Revolution in Russland 1917 war ein planetarisches Ereignis, das die Welt nachhaltig veränderte. In Russland aber steht man der Revolution und deren Erbe mit gemischten Gefühlen gegenüber.

Das zeigt auch das Parteienbarometer: In kaum einer Frage sind die Parteien im russischen Parlament so uneinig wie in der Bewertung der Revolution. Am 7. November jährte sich die Machtübernahme im damaligen Petrograd durch die Russische Sozial-Demokratische Arbeiterpartei der Bolschewiki: Ab diesem Moment gab es kein Zurück mehr zur alten Ordnung in Russland. Fachtagungen, Museumsausstellungen sowie Fernsehserien und Talkshows erinnern in diesen Tagen an die Revolution. Aber die Gesellschaft ist im Verhältnis zu den damaligen Ereignissen und deren Folgewirkungen gespalten. Insbesondere in den politischen Parteien schimmern die Unterschiede bezüglich der Bewertung der Revolution deutlich durch.

RT Deutsch nutzte einmalige Chance, das russische Meinungsspektrum zur Revolution abzubilden und sprach mit den Experten aller Parlamentsparteien.