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Videoreportage: Die Arbeiterinnen aus der Matrjoschka-Fabrik in Semjonow

Videoreportage: Die Arbeiterinnen aus der Matrjoschka-Fabrik in Semjonow
Im Gebiet Nischni-Nowgorod, 500 Kilometer östlich von Moskau, umgeben von Wiesen und Wäldern, liegt die Kleinstadt Semjonow. Dort gibt es seit Ende der 1950er Jahre eine Fabrik in der aus Birken- und Lindenholz Geschirr und Matrjoschka-Puppen hergestellt und von Kunsthandwerkerinnen bemalt werden.

Der Stil Chochloma-Malerei mit seinen Goldtönen, dem kräftigen Rot, Schwarz, Gelb, Grün und seinen Blumen- und Blätter-Verzierungen ist weltweit bekannt und so etwas wie ein Markenzeichen Russlands. Die Chochloma-Malerei geht auf 300 Jahre alte bäuerliche Traditionen zurück. Der Stil wurde aber auch stark beeinflusst von Altgläubigen, die während der russisch-orthodoxen Kirchenreform im 17. Jahrhundert aus Moskau in die Wälder von Nischni-Nowgorod flüchteten.

Von der FIFA hat die Fabrik „Chochloma Malerei“ die Erlaubnis bekommen, das Logo der Fußballweltmeisterschaft 2018 für kunstgewerbliche Gegenstände zu nutzen. RT-Reporter Ulrich Heyden sprach mit der Direktorin und Arbeiterinnen der Fabrik.

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