2017 haben russische Sicherheitsdienste 30 Spione und 200 Kollaborateure ausgebremst

2017 haben russische Sicherheitsdienste 30 Spione und 200 Kollaborateure ausgebremst
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Veranstaltung zur Ehrung von Sicherheitsoffizieren. Die Feier anlässlich der Beförderung verdienter Mitarbeiter der Sicherheitsdienste mit Verleihung bedeutsamer militärischer und ziviler Auszeichnungen fand im St. Georgssaal des Kremlpalastes statt.
Russischen Sicherheitsdiensten ist es 2017 bereits gelungen, mehr als 30 ausländischen Spionen und Geheimdienstkollaborateuren das Handwerk zu legen. Dies teilte der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Veranstaltung zu Ehren verdienter Sicherheitsbeamter mit.

Russische Sicherheitskräfte haben in diesem Jahr bereits 30 ausländische Spione und mehr als 200 ausländische Geheimdienstmitarbeiter enttarnt. Auf diese Weise ist es gelungen, eine Vielzahl feindlicher Infiltrationspläne zu durchkreuzen und potenziell erheblichen Schaden von der Russischen Föderation fernzuhalten.

Das teilte der russische Präsident Wladimir Putin während einer Veranstaltung zu Ehren der Angehörigen russischer Sicherheitsdienste mit und ging dabei auch auf bestehende Sicherheitsrisiken ein.

Bei der Preisverleihung für Russlands ranghöchste Offiziere am Donnerstag im Kreml gratulierte der russische Präsident den Sicherheitsbeamten zu deren Erfolgen und äußerte sich in weiterer Folge zu aktuellen Bedrohungen, denen das Land sich ausgesetzt sehe.

Terrorismus und ausländische Aktivitäten nahe den russischen Grenzen

Der Präsident Russlands betonte, dass der Terrorismus eine der größten Bedrohungen für Russland und die Welt bleibt. Im Jahr 2017 konnten Beamte des russischen Sicherheitsdienstes 43 Vorfälle verhindern, die damit im Zusammenhang standen. Dutzende Terroristen verloren dabei ihr Leben, zudem nahmen die Sicherheitskräfte etwa 800 Mitglieder bewaffneter Gruppen fest. Außerdem konnten sie 66 Terroristen- und Extremistenzellen vernichten.

Nach Kremlangaben wurden während der Zeremonie unter anderem diejenigen Offiziere ausgezeichnet, die an der Anti-Terror-Operation in Syrien teilgenommen hatten.

Weiterhin stellte der russische Präsident fest, dass ausländische Geheimdienste versuchen, eine Konfrontation mit Russland zu provozieren, die Regionen in der Nähe der russischen Grenzen zu destabilisieren und die Entwicklung des Landes zu behindern.

Vor allem in Grenznähe ist Wachsamkeit geboten

Putin sprach in dem Zusammenhang von der großen Bedeutung des Sammelns und der Analyse von Informationen zur Vorhersage von Ereignissen "vor allem in der Nähe unserer Grenzen". Dies sei elementar, um die Sicherheit Russlands zu gewährleisten.

Der Präsident machte deutlich, dass die Arbeit des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in der ersten Hälfte des Jahres 2017 bereits die Entdeckung von 30 Mitarbeitern ausländischer Geheimdienste und von mehr mehr als 200 Personen möglich machte, welche unter Verdacht stehen, mit ausländischen Geheimdiensten zu kollaborieren.