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Westen schürt Panik vor russischem Militärmanöver - Von der Leyen verbreitet falsche Zahlen

Westen schürt Panik vor russischem Militärmanöver - Von der Leyen verbreitet falsche Zahlen
Russische Marine während der Übung "Zapad 2013".
Mitte September beginnt in Weißrussland das Militärmanöver „Zapad 2017“, an dem russische und weißrussische Streitkräfte teilnehmen. Der Westen und die NATO zeigen sich alarmiert. Deren Sorgen, Bedenken und Warnungen muten geradezu abenteuerlich an.

Innerhalb der NATO munkelt man von 100.000 russischen Soldaten, die an dem Manöver teilnehmen und Weißrussland womöglich nie mehr verlassen würden. Von russischen Machtdemonstrationen und Kriegsvorbereitungen gegen die osteuropäischen NATO-Staaten ist die Rede. Belastbar sind diese Aussagen nicht - auch wenn sie aus den höchsten Kreisen westlicher Staaten kommen.

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Auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen behauptet, an der Militärübung würden über 100.000 Soldaten teilnehmen. "Das sind Schätzungen, die in der Nato kursieren, aber auch Beobachtungen, die in den Anrainerstaaten vorgenommen werden, die ja da über enge Kontakte verfügen", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag.

Ich glaube, es ist unbestritten, dass wir hier auch eine Fähigkeits- und Machtdemonstration der Russen sehen", erklärte die Ministerin einen Tag zuvor bei einem Treffen mit EU-Amtskollegen in der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Laut offiziellen Angaben nehmen an dem Manöver weniger als 13.000 Soldaten teil. Die Teilnehmerzahl liegt damit unter der Schwelle, ab der laut OSZE-Regeln ausländische Beobachter zugelassen werden müssen. Dennoch wurden Vertreter der OSZE, der NATO und vieler anderer internationaler Organisationen zu der Übung eingeladen.

Mehr Hintergründe im RT-Videobeitrag:

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