Russische Ermittler untersuchen Messerattacke in Surgut- kein Terror

Russische Ermittler untersuchen Messerattacke in Surgut- kein Terror
Die oberste russische Ermittlungsbehörde sucht nach dem Motiv für die Messerattacke mit sieben Verletzten in der sibirischen Stadt Surgut. Die Tat wird jedoch nicht als Terroranschlag gewertet.

Die Ermittler untersuchen alle möglichen Versionen des verübten Verbrechens", teilte das Staatliche Ermittlungskomitee am Sonntag in Moskau mit.

Video zum Thema - Messerattacke im russischen Surgut - IS bekennt sich zum Angriff

Auch wenn die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Tat für sich reklamiert, sprechen die russischen Behörden nicht von einem Terroranschlag. Über ihr Sprachrohr Amak reklamiert de IS regelmäßig Anschläge für sich. Ob diese tatsächlich der Terrormiliz zugeordnet werden können, bleibt teils offen.

Der Angreifer konnte als Bewohner von Surgut identifiziert werden.Die Ermittler gehen den Behauptungen nach, der Angreifer habe an einer Geisteskrankheit gelitten, sagte die Polizei.

Das Ermittlungskomitee habe den Fall "wegen der großen öffentlichen Resonanz" an sich gezogen, sagte Sprecherin Swetlana Petrenko.

Mehr zum Thema - Sieben Verletzte bei Messerangriff in Surgut - Angreifer erschossen

In der Stadt 2100 Kilometer östlich von Moskau hatte ein Mann am Samstag sieben Menschen mit einem Messer verletzt, niemand kam ums Leben. Bei dem Versuch zu entkommen, wurde der Täter von der Polizei erschossen.