Russland: Explosion nahe einer Schule in Rostow am Don - Eine Person verletzt

Russland: Explosion nahe einer Schule in Rostow am Don - Eine Person verletzt
Archivfoto
Nach vorläufigen Angaben hat im russischen Rostow am Don der Hausmeister einer Schule beim Wachrundgang am Gelände der Lehranstalt einen unbekannten Gegenstand gefunden. Es handelte sich um eine Taschenlampe, die in eine Tüte eingewickelt war. Als der Mann sie aufhob und auf die Taste drückte, detonierte das Gerät.

Die Explosion riss das Handgelenk des Mannes ab. Das teilte Interfax unter Berufung auf Quellen in Sicherheitskräften mit. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

Die Sicherheitsbehörden untersagten den Schulunterricht und ließen die Kinder nicht in das Gebäude hinein. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Die Angaben über das Opfer sind dabei widersprüchlich.

Ein Obdachloser fand eine Packung und nahm sich vor, deren Inhalt zu prüfen. Dort war unter anderem eine Taschenlampe drin", sagte ein Beamter der Nationalgarde gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Die Taschenlampe explodierte, als er sie anschaltete. 

Gegenüber RT allerdings bestritten Vertreter der Nationalgarde, Aussagen gegenüber TASS gemacht zu haben. Die Nationalgarde habe keine Rolle bei dem Vorfall gespielt.

Andere russische Medien berichteten, bei dem Verletzten handele es sich um einen Handwerker oder Wachmann.

Die Internetseite der örtlichen Gemeinde veröffentlichte den Namen des Verletzten. Der 46-jährige Dimitrij Kolesnik sei der Betroffene.