Explosion von Sprengsatz in Metro von St. Petersburg: Was über die Terrortat bisher bekannt ist

Explosion von Sprengsatz in Metro von St. Petersburg: Was über die Terrortat bisher bekannt ist
Einsatzkräfte vor der U-Bahn-Station Sennaya Ploshchad.
Rund drei Stunden nachdem eine Explosion die St. Petersburger Metro erschütterte und zahlreiche Menschen in den Tod riss und verletzte werden die Details des mutmaßlichen Terroranschlags klarer. RT Deutsch fasst die wichtigsten Fakten zusammen.
  • Das russische Anti-Terror-Komitee beziffert die Zahl der Toten mit neun. Zuvor war von 10 Todesopfern die Rede. 47 Menschen wurden laut der offiziellen Zahlen verletzt.

  • Ebenfalls revidiert wurde die Angabe, es seien zwei Sprengsätze detoniert. Tatsächlich sei nur ein Sprengsatz, der mit Schrapnellen bestückt war, zwischen den U-Bahn-Stationen Sennaya Ploshchad und Technologisches Institut

  • An der Station "Platz der Aufstands" wurde ein weiterer Sprengsatz gefunden und entschärft.

  • Russlands Staatspräsident Wladimir Putin schloss in einer ersten Reaktion einen terroristischen Hintergrund der Tat nicht aus, betonte aber, dass das Motiv bislang noch unklar sei.

  • In Reaktion auf die Detonation wurde das gesamte U-Bahn-Netz von St. Petersburg stillgelegt und evakuiert.

  • Der russische Ermittlungsausschuss leitet ein Strafverfahren gemäß Artikel 205 (Terroranschlag) und 223.1 (Herstellung von Sprengstoffen) StGB RF ein.
  • Die russische Staatsanwaltschaft geht von einem Terroranschlag aus.
  • Die deutsche Bundesregierung sprach ihr Beileid aus. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte per Twitter: "Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Familien."

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