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120 Millionen US-Dollar im Kofferraum - Korruptionsverdacht gegen russischen Anti-Korruptionskämpfer

120 Millionen US-Dollar im Kofferraum - Korruptionsverdacht gegen russischen Anti-Korruptionskämpfer
Der Vorwurf: Korruption und Amtsmissbrauch. Dmitri Sachartschenko wird abgeführt.
Bei einer Razzia im Haus des russischen Anti-Korruptionsbeauftragten Dmitri Sachartschenko wurden 120 Millionen Dollar festgestellt. Der Beschuldigte, der eigentlich Unterschlagung und Betrug bekämpfen soll, wurde festgenommen.

Wahlkampf in Tscheljabinsk (Ural)

Eigentlich leitet Dmitri Sachartschenko die Abteilung zum Kampf gegen Wirtschaftskriminalität im russischen Innenministerium. Jahresgehalt: In etwa 40.000 Dollar. Da würde es schon eine Weile dauern, bis die stattliche Summe von 120 Millionen Dollar zusammenkommt. Ebendiese wurde nun aber bei einer Razzia in der Wohnung von Sachartschenkos Schwester und in dessen Auto sichergestellt, dazu Euronoten im Wert von zwei Millionen Euro. Der Vorwurf gegen den Anti-Korruptionskämpfer: Schwere Korruption und Amtsmissbrauch.

Was genau hinter dem Fund steht, ist jedoch zunächst unklar. Sachartschenko selbst betonte, er sei unschuldig und machte darüber hinaus keine Angaben über die Herkunft des Geldes. Bevor ein Gerichtsverfahren die Details des Falles aufklären wird, erwartet den ehemaligen Korruptionsbekämpfer eine zweimonatige Untersuchungshaft. Die Kaution wird auf eine Million Dollar taxiert.

Derweil vermuten russische Medien eine Verbindung des Geldes zur mittlerweile vom Markt verschwundenen Nota-Bank. Im Jahr 2015 verlor das Institut wegen dubioser Geschäftspraktiken seine Lizenz. 

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