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"Ruhig bleiben und weitermachen" - Der Kreml antwortet auf IS-Drohungen im Netz

"Ruhig bleiben und weitermachen" - Der Kreml antwortet auf IS-Drohungen im Netz
Der Kreml hat aufgerufen, die Drohungen des „Islamischen Staates“ an Russland nicht zu überschätzen. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, findet, dass solche Drohworte logisch seien, weil sich das Terrornetzwerk in die Ecke gedrängt fühle.

Symbolbild - Irakische Regierungstruppen mit erbeuteter IS-Flagge.

Am Sonntag haben IS-Kämpfer in sozialen Netzwerken ein Drohvideo an die Adresse Russlands veröffentlicht. Die Islamisten riefen ihre „Brüder“ auf, Moskau den „Dschihad“ zu erklären. Der im populären Messenger-Dienst Telegram aufgetauchte Clip zeigte außerdem ein Trainingslager der Terroristen.       

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, dass man solchen Drohsvideos keine allzu große Bedeutung beimessen sollte:

„Zweifellos greifen die Terrorgruppierungen zu solchen Einschüchterungstaktiken, wenn sie bekämpft und in die Ecke gedrängt werden. Das ist eine normale Praxis, und man sollte darauf nicht irgendwie übermäßig reagieren. Gleichzeitig müssen aber gewisse Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.“

Mitarbeiter des Terrorabwehrzentrums analysieren ein IS-Propagandavideo

Dem Sprecher des russischen Präsidenten zufolge würden die Geheimdienste solche Warnungen natürlich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die für die Anti-Terror-Arbeit und Sicherheit zuständigen Behörden nähmen solche Meldungen unter die Lupe.

Der Kremlpressesprecher betonte, dass die Drohvideos der Extremisten die Politik Russlands keineswegs beeinflussen würden und dass das Land seinen Kampf gegen den Terrorismus fortsetzen werde.  

„Solche Drohungen sind außer Stande, die konsequente Politik Russlands und die Politik von Präsident Putin in Bezug auf die Bekämpfung des Terrorismus und des internationalen Terrorismus zu beeinflussen. Dieser Kampf wird in alle Richtungen fortgesetzt“, erklärte Dmitri Peskow.

Seinerseits nannte das Oberhaupt der Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, den in Telegram veröffentlichten Videoclip ein „Windei“.

„Ich erkläre mit voller Verantwortung, dass diese ʻDeklarationʼ ein Windei ist und dass dahinter keine realen Kräfte und Möglichkeiten stecken. Wir haben in Tschetschenien ausgezeichnet vorbereitete und bis auf die Zähne bewaffnete Banditen aus 51 Ländern vernichtet… Die Streitkräfte Russlands haben die Terroristen gezwungen, in Syrien den Schwanz einzuziehen. Deren Tage sind gezählt! Wir sind im Stande, den ʻIslamischen Staatʼ in seiner Höhle endgültig zu vernichten.“

Das jüngst verbreitete Video ist nicht der erste Versuch, Moskau einzuschüchtern. Zuvor hatte der IS-„Verteidigungsminister“, Tarchan Batiraschwili alias Abu Omar al-Schischani, Russland mit einer „Invasion“ gedroht. Doch seine Warnungen sollten nur Warnungen bleiben: Im März dieses Jahres wurde der Terrorist im Irak getötet.

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