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Ex-Oberst des russischen Aufklärungsdienst in den USA gestorben

Ex-Oberst des russischen Aufklärungsdienst in den USA gestorben
Der ehemalige Oberst des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Alexander Potejew, hat vor sechs Jahren einen russischen Spionagering auffliegen lassen. Er war in die USA übergelaufen und wurde in Abwesenheit in Russland wegen Hochverrats zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Laut Medienberichten ist der ehemalige Offizier des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Alexander Potejew, am Mittwoch im Alter von 64 Jahren in den USA verstorben. Ein Informant der Nachrichtenagentur Interfax schloss nicht aus, dass „es eine gezielte Falschmeldung sein dürfte, damit der Überläufer untertauchen kann“.

Der Auslandsgeheimdienst SWR verweigerte jeden Kommentar zu den Meldungen über Potejews Tod. Dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge interessierte sich Präsident Wladimir Putin nicht für eine Bestätigung der Information zu Potejew.

Der frühere Leiter der Nordamerika-Abteilung des SWR, Alexander Potejew,  deckte im Jahr 2010 zehn russische Under-Cover-Agenten in den USA auf, darunter auch die als „Agentin 00Sex“ bekannte Anna Chapman. Danach floh er mit seinen beiden Kindern in die USA.

Ein Moskauer Militärgericht verurteilte ihn 2011 in Abwesenheit wegen Hochverrats zu 25 Jahren Haft. Potejew wurde degradiert, seine Auszeichnungen erkannte man ihm ab. Später bestätigte das Urteil das Oberste Gericht Russlands.

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