Überprüfung von A-Proben: 14 russische Athleten sollen bei Olympia 2008 gedopt haben

Überprüfung von A-Proben: 14 russische Athleten sollen bei Olympia 2008 gedopt haben
Das Olympische Komitee Russlands (OKR) hat bestätigt, von dem Internationalen Olympischen Komitee (IOK) eine Approbation bekommen zu haben, in der steht, dass die bei den Olympischen Sommerspielen 2008 entnommenen Dopingproben von 14 russischen Athleten positiv sind. Die Namen der Sportler werden vor der Überprüfung der B-Probe nicht bekanntgegeben.

14 Olympioniken aus Russland werden nach einer Überprüfung der Dopingproben beschuldigt, bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking verbotene Substanzen eingenommen zu haben.

Die Überprüfung der B-Proben soll am 31. Mai und am 1. Juni im Anti-Doping-Labor in Lausanne durchgeführt werden. Dies gab die Leiterin der Justizabteilung des OKR, Alexandra Brilliantowa, bekannt. Die russischen Behörden sollen die unter Verdacht stehenden Sportler danach fragen, ob sie der Öffnung der B-Probe beiwohnen möchten.

"Gewöhnlich wird die B-Probe nur auf Wunsch des Sportlers geöffnet. Unter diesen Umständen wird man das aber auf jeden Fall tun. Vor der Prüfung wird die B-Probe in zwei Teile zerlegt. Das Reagenzglas mit der B2-Probe wird sofort versiegelt, während die B1-Probe im Labor im Beisein von NOK-Vertretern und Athleten untersucht wird. Wenn die B1-Probe positiv ist, darf der Sportler die B2-Probe öffnen und analysieren lassen“, erläuterte Alexandra Brilliantowa.

Laut IOK-Regeln dürfen die Namen der unter Verdacht stehenden Sportler vor der Bekanntgabe der Resultate der Nachprüfung nicht publik gemacht werden.

Inzwischen will das IOK demnächst die Überprüfung von 250 weiteren bei dem Olympia 2012 in London entnommenen Dopingproben initiieren.