Russisches Außenministerium: Keine Wiederbelebung der G8 nötig, G20 Format weit interessanter

Da waren es nur G7...
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Für Russland gehört das G8-Format der Vergangenheit an. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, gegenüber Interfax. Die Teilnahme an den mit der G20 verbundenen Formaten sei für Russland viel interessanter.

Für Russland gehöre das G8-Format der Vergangenheit an, erklärte der stellvertretende Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, gegenüber Interfax. 

„Wir sehen keine Notwendigkeit das wiederzubeleben, was der Vergangenheit angehört“, beantwortete er die Frage, ob Russland bereit sei, die Arbeit in diesem Format wiederaufzunehmen.

„Das ist Wiederholung des Lehrstoffs, da gibt es keine Neuigkeiten, deswegen ist die Frage nach Russlands Teilnahme an der G8 meiner Meinung nach völlig inaktuell“, betonte der stellvertretende Außenminister weiter.  

Er erinnerte daran, dass „die G8 auf Initiative von unseren westlichen Kollegen zu Ende gegangen ist“ und führte weiter aus:

„In den letzten zwei Jahren haben wir gesehen, dass die Bemühungen um eine praktische Lösung einer Reihe von internationalen Problemen vom G7-Format in andere Formate mit voller Beteiligung Russlands gerückt sind. Wir stellen das als Gegebenheit fest, und ich glaube, dass unsere Kollegen es auch nicht bestreiten können.“

Zuvor hatte bereits Kreml-Sprecher Dimitri Peskow verkündet, dass die Frage nach der Rückkehr Russlands in die G8 nicht auf der Tagesordnung stünde und ergänzend erläutert, dass zur Zeit die Teilnahme an den mit der G20 verbundenen Formaten viel interessanter sei.