Wladimir Putin und Baschar al-Assad besprechen Waffenstillstand in Syrien

Wladimir Putin und Baschar al-Assad besprechen Waffenstillstand in Syrien
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit dem Oberhaupt der Arabischen Republik Syrien, Baschar al-Assad, die Umsetzung der russisch-amerikanischen Deklaration über die ab dem 27. Februar zu geltende Waffenruhe in Syrien besprochen. Die beiden Präsidenten betonten dabei die Notwendigkeit, den Kampf gegen den Terrorismus fortzusetzen.

In ihrem Telefonat erörterten die Präsidenten Russlands und Syriens, Wladimir Putin und Baschar al-Assad, verschiedene Aspekte der syrischen Krise im Zusammenhang mit der Umsetzung der russisch-amerikanischen Deklaration über den ab dem 27. Februar 2016 zu geltenden Waffenstillstand auf dem Territorium der Arabischen Republik Syrien.

Al-Assad bezeichnete die in der Deklaration verankerten Vorschläge als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer politischen Lösung des Konfliktes und bestätigte die Bereitschaft der syrischen Regierung, die Waffenruhe zu fördern.

Gleichzeitig unterstrichen die beiden Staatschefs die Notwendigkeit, mit dem kompromisslosen Kampf gegen den „Islamischer Staat“, „Al-Nusra-Front“ und andere Terrormilizen fortzufahren, die auf der entsprechenden Liste des UN-Sicherheitsrates stehen.   

Waffenruhe in Syrien

Anfang dieser Woche hatte Wladimir Putin verkündet, dass der Kreml und das Weiße Haus einen Waffenstillstand zwischen syrischen Regierungstruppen und Oppositionellen, ausgenommen Terrorgruppierungen, ausgehandelt hätten. Ab Mitternacht des 27. Februar Ortszeit darf in der Arabischen Republik Syrien bis auf Weiteres nicht gekämpft werden. Gruppierungen, die die Waffen niederlegen wollen, sollen darüber Moskau oder Washington bis zum Mittag des 26. Februar informieren. In diesem Fall werden weder syrische Regierungstruppen, noch die Luftstreitkräfte Russlands oder der von den USA angeführten Koalition gegen sie militärisch vorgehen.       

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