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Twitter-Zensur: RT-Berichterstattung über US-Wahl als angeblich irreführend markiert

Twitter-Zensur: RT-Berichterstattung über US-Wahl als angeblich irreführend markiert
Twitter-Zensur: RT-Bericht über US-Wahl als irreführend markiert
Das soziale Netzwerk Twitter hat einen RT-Bericht über die US-Präsidentschaftswahl als angeblich irreführend klassifiziert. Die Möglichkeit, Retweets und Replys zu der RT-Reportage zu machen, wurde deaktiviert. Dieses Vorgehen gegenüber russischen Medien ist nicht neu.

In einer RT-Reportage auf Twitter wird berichtet, dass wegen der Corona-Pandemie bei den US-Präsidentschaftswahlen Verstöße möglich seien. Das Video besteht großteils aus Zitaten von verschiedenen US-Politikern. Nach der Veröffentlichung des Beitrags wurde der Tweet als angeblich irreführend markiert:

Einige oder alle Inhalte, die in diesem Tweet geteilt werden, sind umstritten und möglicherweise irreführend in Bezug auf die Beteiligung an einer Wahl oder einem anderen staatsbürgerlichen Prozess.

Anfang August hatte Twitter den kompletten RT-Account mit einer Markierung versehen, die auf eine "direkte oder indirekte Verbindung des Medienkonzerns mit dem Staat" hinweist. Das bedeutet, dass der Account eingeschränkte Rechte hat und auch nicht mehr in Empfehlungen erscheint.

Zuvor wiederholte die russische Föderale Aufsichtsbehörde für Kommunikation, Informationstechnologie und Massenkommunikation (Roskomnadsor) ihre Forderungen an die US-amerikanischen Unternehmen Google, Facebook und Twitter, die willkürliche Zensur russischer Medien zu beenden. Die Behörde betonte, dass diese US-Unternehmen den Zugang für ihre Nutzer zu Materialien von etwa 20 russischen Medien, darunter RT, RIA Nowosti und Sputnik, einschränken. Roskomnadsor verwies allerdings auch darauf, dass die US-amerikanischen Unternehmen alle solche Forderungen einfach ignorieren.

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