icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Informationsagenda überlastet: Russlands Gesundheitsministerium geht gegen Corona-Desinformation vor

Informationsagenda überlastet: Russlands Gesundheitsministerium geht gegen Corona-Desinformation vor
Informationsagenda überlastet: Russlands Gesundheitsministerium geht gegen Corona-Desinformation vor
Das russische Gesundheitsministerium hat die Mitarbeiter des Ressorts aufgerufen, deren Presseerklärungen zur Corona-Krise künftig mit der Behörde zu koordinieren. Damit soll die Bevölkerung über die Maßnahmen zur Vorbeugung von COVID-19 effektiver informiert werden können.

Die neue Verordnung sieht vor, dass jegliche Kommentare der dem Gesundheitsministerium unterstellten Experten zum Ablauf der COVID-19-Pandemie im Land zuvor unbedingt mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden müssen. Der Schritt sei auf die Vielzahl von "wenig nutzbaren Fakten, Mutmaßungen und Prognosen von Experten aus verwandten Fachbereichen" zurückzuführen, mit denen die "Informationsagenda zur Situation rund um das Coronavirus mittlerweile überlastet" sei, hieß es aus einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung der Pressestelle des Ministeriums. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitierte die Meldung ferner:  

Für eine effektivere Informierung der Bevölkerung über die Maßnahmen zur Eindämmung und Vorbeugung der Krankheit COVID-19 wurde die Entscheidung getroffen, die externen Fachkräfte und die dem Ministerium untergebenen Einrichtungen auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, ihre Kontakte mit den Massenmedien zu koordinieren.

Unterdessen entging die Nachricht nicht der Aufmerksamkeit von Vertretern der deutschen Presse. Wie die Reaktionen in den sozialen Netzwerken verdeutlichen, wurde sie scheinbar jedoch teils falsch interpretiert. So legte Bild-Redakteur Julian Röpcke den Aufruf zur Koordinierung von Presseerklärungen gar als ein Verbot für Ärzte aus, sich zum Thema Coronavirus öffentlich zu äußern. Die imaginäre Anweisung brachte er dann sogar mit dem russischen Corona-Impfstoff Sputnik V in Verbindung.

Informationsagenda überlastet: Russlands Gesundheitsministerium geht gegen Corona-Desinformation vor

Mehr zum ThemaCorona-Zeit: Allmachtfantasien der Meinungshüter

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen