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Russischer Duma-Politiker: Erdoğans Politik fördert in keiner Weise Frieden in Bergkarabach

Russischer Duma-Politiker: Erdoğans Politik fördert in keiner Weise Frieden in Bergkarabach
Leonid E. Sluzki, Abgeordneter der russischen Staatsduma
Die Anschuldigungen des türkischen Präsidenten gegen die Minsk-Gruppe verhindern eine Beilegung des Konflikts in Karabach, sagte Leonid Sluzki von der russischen Staatsduma. Erdoğan beschuldigte die OSZE, Armenien im Konflikt "Hilfe mit Waffen" zu leisten.

Die Anschuldigungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, wonach Russland, die Vereinigten Staaten und Frankreich Waffen an Armenien geliefert hätten, fördere in keiner Weise die Deeskalation des Konflikts in Bergkarabach, sagte ein russischer Abgeordneter. "Leider verhindern solche Vorwürfe eine friedliche Beilegung und Deeskalation der Lage in der Konfliktzone um Bergkarabach", sagte Leonid Eduardowitsch Sluzki, Vorsitzender des Komitees für internationale Angelegenheiten der russischen Staatsduma, gegenüber TASS.

Russland und andere Vertreter der Minsk-Gruppe der OSZE unterstützen keine der beiden Seiten und fordern beide Seite auf, das Blutvergießen einzustellen", unterstrich Sluzki.

"Heute müssen alle Seiten ihre Anstrengungen verstärken, um politische und diplomatische Wege zur Beilegung des Bergkarabach-Konflikts zu finden und von aggressiver Rhetorik und gegenseitigen Anschuldigungen Abstand zu nehmen", fügte er hinzu.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. 14. Oktober 2020

Der türkische Präsident hatte die Minsk-Gruppe der OSZE beschuldigt, an Armenien im Bergkarabach-Konflikt "Hilfe mit Waffen" zu leisten. Auf einer Parteiveranstaltung der AKP am Sonntag in der Provinz Şırnak im Südosten der Türkei bekräftigte er seine Unterstützung für Aserbaidschan. In der diplomatischen Offensive um die Beendigung des Krieges in der südkaukasischen Region Bergkarabach versucht Russland derzeit, die Türkei für eine friedliche Lösung des Konflikts zu gewinnen. So fand vor Kurzem ein Telefongespräch des russischen Außenministers Sergei Lawrow mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu statt. 

Indessen hat der syrische Präsident Baschar al-Assad gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur Fars News Agency Erdoğan als den "Hauptanstifter und Initiator" des Bergkarabach-Konflikts genannt und ihn beschuldigt, Söldner aus Syrien nach Aserbaidschan zu verlegen. Beweise habe er zwar nicht, doch dafür gebe es deutliche Anzeichen.

Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach – ein umstrittenes Gebiet, das vor dem Zerfall der Sowjetunion zu Aserbaidschan gehörte, aber hauptsächlich von ethnischen Armeniern bevölkert war – brach erstmals im Februar 1988 aus, nachdem die Autonome Region Bergkarabach ihren Rückzug aus der Sozialistischen Sowjetrepublik Aserbaidschan angekündigt hatte.

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