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"Wir sehen darin keinen Sinn": Russlands Verbraucherschutz über möglichen Lockdown

"Wir sehen darin keinen Sinn": Russlands Verbraucherschutz über möglichen Lockdown
"Wir sehen darin keinen Sinn": Russlands Verbraucherschutz über möglichen Lockdown.
Es ergibt derzeit keinen Sinn, die Wirtschaftstätigkeit zur Bekämpfung des Coronavirus einzuschränken. Dies erklärte Anna Popowa, Chefin des russischen Verbraucherschutzes, am Dienstag in Moskau. Russlands Gesundheitssystem sieht sich gewappnet, so die Beamtin.

Die Leiterin der russischen Verbraucherschutzbehörde Anna Popowa sagte am Dienstag bei der internationalen Konferenz "Pandemie 2020: Herausforderungen, Lösungen, Folgen" in Moskau, dass die russischen Behörden einen zweiten Lockdown und die Einschränkung der Wirtschaftstätigkeit trotz des drastischen Anstiegs der Neuinfektionen derzeit nicht in Erwägung ziehen. Popowa erklärte:

Ungeachtet dessen, dass die Zahl der Neuinfektionen steigt, geht es heute in Russland nicht darum, die Wirtschaft zu blockieren und die Tätigkeit bestimmter Unternehmen oder bestimmter Wirtschaftssektoren einzuschränken. Wir sehen darin keinen Sinn.

Zudem betonte sie, dass die russischen Gesundheitsbehörden breite Teile der Bevölkerung mit COVID-19-Tests erfassen. Nach offiziellen Angaben hat Russland mehr als 51 Millionen Tests durchgeführt.

Die Zahl von Neuinfektionen steigt in Russland weiter an. Am Dienstag meldete der Krisenstab zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, dass 14.231 Menschen in Russland erstmals positiv auf Corona getestet wurden. Das ist die höchste Zahl seit dem Ausbruch der Pandemie im März. Mit 4.573 Fällen innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden die meisten Neuinfektionen aus der Hauptstadt Moskau gemeldet. 

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