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Russland und Ägypten kündigen gemeinsame Militärübungen im Schwarzen Meer an

Russland und Ägypten kündigen gemeinsame Militärübungen im Schwarzen Meer an
Das Schiff der russischen Marine Nanuchka-Klasse Passat corvette nimmt an einer Militärparade zum jährlichen Tag der russischen Marine auf der Newa und dem Hafen von Kronstadt teil, am 26. Juli 2020.
Die Pressestelle der russischen Schwarzmeerflotte berichtete, dass die russische und die ägyptische Marine bis Ende dieses Jahres ein gemeinsames Militärmanöver im Schwarzen Meer abhalten werden.

Die Pressestelle der russischen Schwarzmeerflotte berichtete am 8. Oktober, dass die russische und die ägyptische Marine bis Ende dieses Jahres ein gemeinsames Militärmanöver im Schwarzen Meer abhalten werden. In Noworossijsk hielten die jeweiligen Delegationen eine dreitägige Konferenz über die Vorbereitung und Durchführung der anstehenden gemeinsamen Übung ab. Das Ziel der Übung besteht in der Stärkung und Verbesserung der militärischen Zusammenarbeit zwischen der ägyptischen und der russischen Marine. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS werden die Kriegsschiffe der Schwarzmeerflotte der russischen und ägyptischen Marine während der Übungen mit Unterstützung von Flugzeugen Maßnahmen zur Verteidigung der Seewege gegen verschiedene Bedrohungen üben.

Die Militärübung Kaukasus-2020, die derzeit im Süden Russlands stattfindet.

Der ägyptische Militärexperte Generalmajor Gamal Mazlum sagte der TASS, dass es die erste russisch-ägyptische Marineübung sein werde. "Ägyptische Truppen werden über die internationalen Transitmeere Bosporus und Dardanellen ins Schwarze Meer gelangen", sagte Mazlum. Im Laufe des Manövers würden die russischen und ägyptischen Einheiten gemeinsame Kampfaufgaben nach fortgeschrittener Kampftaktik üben. "Je nach Zeitpunkt und Standort senden Marinemanöver eine Art Signal an die regionalen Länder und die internationale Gemeinschaft", so Mazlum weiter.

Sie können auch als Reaktion auf die Versuche bestimmter Staaten angesehen werden, die Region, insbesondere das östliche Mittelmeer, zu destabilisieren. Marineübungen unterstreichen die Notwendigkeit, Anstrengungen zu unternehmen, um Spannungen in einer Region abzubauen", betonte der Militärexperte.

In letzter Zeit kam es im Streit um die östlichen Mittelmeergebiete vermehrt zu Zwischenfällen auf See zwischen der Türkei und europäischen Mittelmeeranrainerstaaten, wobei sich Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate auf die europäische Seite schlugen. Der syrische Nachrichtsender Al-Masdar berichtete, dass russische und ägyptische Seeleute unter dem Kommando des gemeinsamen Ausbildungszentrums Maßnahmen ergreifen würden, um alle Arten von Schutz und Verteidigung auf See zu organisieren und Raketen- und Artillerie-Starts mit Schiffswaffen durchzuführen. Syrien und Ägypten pflegen in letzter Zeit relative gute Beziehungen, weil beide Länder insbesondere gegen die Muslimbruderschaft und die türkische Politik in der Region sind.

Russland, das seit 2015 in Syrien militärisch und diplomatisch die Oberhand gegen die Golfstaaten und den Westen gewonnen und einen strategischen Zugang über das Schwarze Meer zum Mittelmeer errungen hat, versucht seine Neutralität im Konflikt zwischen der Türkei und der europäischen Seite zu bewahren. Insofern sehen die Türkei und Zypern Russland als einen Vermittler im Konflikt um das Mittelmeer.

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