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Russland: Erneut Demonstrationen in Chabarowsk zur Unterstützung des Ex-Gouverneurs Furgal

Russland: Erneut Demonstrationen in Chabarowsk zur Unterstützung des Ex-Gouverneurs Furgal
Erneut fand in Chabarowsk, wie hier am 5. September 2020, eine Protestaktion gegen die Inhaftierung des Ex-Gouverneurs Sergei Furgal statt.
Am Samstag fand in Chabarowsk erneut eine Protestaktion gegen die Inhaftierung des ehemaligen Gouverneurs der gleichnamigen Region statt. Nach Angaben der Stadt sollen sich mehrere Hundert Menschen an der offiziell nicht genehmigten Kundgebung beteiligt haben.

In Chabarowsk, der Hauptstadt der gleichnamigen Region im äußersten Osten Russlands, finden seit 11. Juli immer wieder Demonstrationen zur Unterstützung des abgesetzten Gouverneurs der Region Sergei Furgal statt. Dem Politiker wird die Beteiligung an der Organisation von Auftragsmorden sowie versuchter Mord an Geschäftsleuten vorgeworfen. Er wurde Ende Juli wegen der Ermittlungen seines Amtes enthoben. Furgal gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDPR) des Ultranationalisten Wladimir Schirinowski an.

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Die Demonstranten kamen auch an diesem Samstag zu einem weiteren nicht autorisierten Protest zusammen. Die Aktion begann traditionell mit einer Kundgebung vor dem Regierungsgebäude von Chabarowsk am Lenin-Platz. Danach zog eine große Gruppe von Demonstranten mit Flaggen und Plakaten zur Unterstützung des Ex-Gouverneurs durch die zentralen Straßen der Stadt, die an der Grenze zu China liegt und mehr als eine halbe Million Einwohner hat. Die Protestaktion endete auf dem Lenin-Platz.

Nach Angaben der Stadtverwaltung nahmen rund 500 Menschen an der nicht autorisierten Veranstaltung teil.

Aus dem Büro des Bürgermeisters wurde mitgeteilt, dass "die Forderungen der Demonstranten gleich bleiben". Aufgrund der Tatsache, dass die Protestaktion nicht genehmigt wurde, "ergreifen Strafverfolgungsbehörden weiterhin Maßnahmen, um die Sicherheit der Bürger und der öffentlichen Ordnung zu gewährleisten".

Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Interfax sollen 25 Menschen festgenommen worden sein.

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