icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Russland: Fischer stößt auf Krokodil und wird beim Aufschlitzen des Reptils von Inspekteuren ertappt

Russland: Fischer stößt auf Krokodil und wird beim Aufschlitzen des Reptils von Inspekteuren ertappt
Russland: Fischer stößt auf Krokodil und wird beim Aufschlitzen des Reptils von Inspekteuren ertappt (Symbolbild)
Mit einer solch großen Beute hat ein Fischer aus Russland wohl kaum gerechnet: Als der Mann an einem Fluss in der russischen Region Altai angelte, stieß er auf ein Krokodil. Die Begegnung endete für das Reptil tragisch: Es wurde vermutlich um seiner Haut willen aufgeschlitzt.

Am 30. September hat die russische Zeitung Komsomolskaja Prawda von einem seltsamen Fall berichtet. Wie Maxim Katernjuk, der stellvertretende Minister für Naturressourcen und Ökologie der Region Altai, in einem Gespräch mit dem Blatt sagte, habe ein Wilderer im vergangenen Herbst an einem Nebenfluss des Tscharysch ein Krokodil eingefangen. Der Leiter der Jagdabteilung beschrieb den Vorfall wie folgt:

Diesen Vorfall haben wir damals nicht an die große Glocke gehängt, er war zu exotisch. Wie? Ein Krokodil in einem sibirischen Fluss? Es scheint so unwirklich, aber es passierte tatsächlich. Wir nahmen den Wilderer fest, der in der Nacht illegale Lichtfischerei betrieb. Er hatte damit wohl selbst nicht gerechnet. Er sah eine riesige Gestalt und dachte, es handele sich um einen Taimen oder einen Hecht, dabei war es aber ein Krokodil, das sich in einem anabiotischen Zustand befand. 

Demnach beschloss der Fischer, das Reptil um seiner Haut willen aufzuschlitzen. In diesem Augenblick wurde der Mann von Beamten der Naturschutzbehörde erwischt. Weil er keine Papiere für das Raubtier vorweisen konnte, wurde der illegal beschaffte Kadaver beschlagnahmt. Die Beamten drohten dem Mann im Falle einer weiteren illegalen Lichtfischerei mit einer Strafe.

Der Zwischenfall warf jedoch eine Frage auf: Wie konnte ein tropisches Reptil in einen sibirischen Fluss gelangen? Katernjuk vermutete im Gespräch mit der Zeitung Folgendes:

Höchstwahrscheinlich haben die Besitzer das Krokodil im Sommer oder im Frühling mit zum Angeln genommen, und es ist dann entwischt. Anschließend lebte das Tier mehrere Monate im Fluss und jagte Enten. Als die Temperatur im Herbst zu sinken begann, befand sich das Reptil bereits im anabiotischen Zustand und wäre mit Sicherheit erfroren. Demnach hatte das Krokodil ohnehin keine Chance auf ein Happy End.

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Region Altai seltene Tiere gefunden werden. So wurde beispielsweise einst ein lebendiger Piranha im Ob gefangen. Wahrscheinlich wurde der Fisch in dem Fluss ausgesetzt. Laut Ichthyologen können Piranhas unter sibirischen Wetterbedingungen nicht überleben, da sie ausschließlich in warmen Gewässern leben.

 Mehr zum ThemaSuche nach "Schnappi" gestaltet sich schwierig – Krokodil hält Thüringen in Atem

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen