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Goldman Sachs: Russischer Rubel ist eine der attraktivsten Währungen der postpandemischen Welt

Goldman Sachs: Russischer Rubel ist eine der attraktivsten Währungen der postpandemischen Welt
Analysten von Goldman Sachs haben den russischen Rubel als eine ihrer drei bevorzugten Währungen für Schwellenländer bezeichnet, die nach dem Ende der Pandemie wieder in den Vordergrund rücken werden. Der Rubel werde gegenüber dem US-Dollar zulegen, so die Experten.

Ein Team von Analysten bei Goldman Sachs erklärte, dass Russlands Landeswährung dem südafrikanischen Rand und dem mexikanischen Peso als langfristige Anlagewährung dicht auf den Fersen ist. Sowohl als hohe zyklischen Beta- als auch als Carry-Long-Währung sei der Rubel attraktiv, hieß es.

Der Begriff "hohe zyklische Beta-Währung" spiegelt die Empfindlichkeit eines Zahlungsmittels gegenüber dem zugrunde liegenden Wirtschaftszyklus und der Marktrenditen wider. Ein Währungs-Carry-Trade hingegen ist eine Strategie, bei der eine hochverzinsliche Währung den Handel mit einer niedrigverzinslichen Währung finanziert, um Händlern die Möglichkeit zu geben, die Differenz zwischen den Kursen zu nutzen.

Während der Peso aufgrund seiner Kombination währungsunterstützender Makro-Fundamentaldaten von der Bank favorisiert wird, gehen die Analysten zudem davon aus, dass zwei weitere hochverzinsliche Währungen im Vergleich zum Peso mehr Spielraum haben. Die Bank merkte jedoch an, dass Investitionen in diese aufstrebenden Marktführer erst nach dem Abflauen der Corona-Krise erfolgen sollten, da die Wetten derzeit zu riskant seien. Die Analysten von Goldman Sachs merkten an:

Angesichts erheblicher innenpolitischer Risiken, einschließlich Südafrikas Ankündigung eines mittelfristigen Haushalts für den Rand im Oktober und einer Kombination aus nach wie vor unbeständigem politischem Gegenwind und langsam nachlassendem makroökonomischem Rückenwind für den Rubel, ist die Schlüsselfrage für jede Währung jedoch, ob hohe globale Betas den innenpolitischen Gegenwind übertrumpfen können.

Angesichts der Aussichten sei man optimistisch, so die Experten.

Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, kombiniert mit geopolitischen Risiken und fallenden Ölpreisen, haben sich in diesem Jahr negativ auf den Rubel ausgewirkt. Am Freitag fiel die russische Währung gegenüber dem US-Dollar auf ihren tiefsten Stand seit März und notierte bei 78,21 pro US-Dollar.

Während des vorangegangenen Kursrückgangs des Rubels erklärte Goldman Sachs, man erwarte, dass die Währung einen Teil der Verluste wieder wettmachen werde. Innerhalb von zwei Jahren würde man auf 61 Rubel pro US-Dollar zurückkehren, hieß es. Der Ausblick basierte auf dem erwarteten allmählichen Anstieg der Ölpreise, die nach Angaben der Bank im gleichen Zeitraum auf 60 US-Dollar pro Barrel steigen könnten.

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