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Russischer Corona-Impfstoff Sputnik V wird an Risikogruppen getestet

Russischer Corona-Impfstoff Sputnik V wird an Risikogruppen getestet
Russischer Corona-Impfstoff Sputnik V wird an Risikogruppen getestet (Symbolbild)
Am 24. September haben klinische Tests des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V an Freiwilligen aus Risikogruppen begonnen. Die Teilnehmer der klinischen Studie stünden unter sorgfältiger medizinischer Beobachtung, so der Direktor des Gamaleja-Forschungszentrums.

Das russische Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie hat am Donnerstag mit klinischen Tests des russischen SARS-CoV-2-Impfstoffs an Freiwilligen aus Risikogruppen begonnen. Dazu gehören auch Menschen ab 60 Jahren. Dies gab Kirill Dmitriew, Chef des Russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF), auf einer Pressekonferenz bekannt.

Russische Gesundheitsbehörde erlaubt Tests eines dritten Corona-Impfstoffkandidaten an Menschen (Symbolbild)

Grundsätzlich ist unser Impfstoff weniger riskant, da er auf einem humanen Adenovirus basiert. Wir erwarten keine negativen Folgen für ältere Menschen. Meine Eltern sind 74 Jahre alt. Sie haben sich ebenfalls im Rahmen des Freiwilligenprogramms impfen lassen und fühlen sich großartig.

Außerdem versicherte Dmitriew, dass der erste in Russland registrierte Impfstoff gegen das Coronavirus keinen Einfluss auf die Fortpflanzungsfunktion des Menschen sowie auf die Entwicklung von Krebs habe. Dies resultiere daraus, dass Sputnik V ein humanes Adenovirus zugrunde liege, während ausländische Impfstoffe auf einem Affen-Adenovirus basieren würden. Im Zuge jahrzehntelanger Studien dieser auf einem humanen Adenovirus basierenden mRNA-Impfstoffe seien keine negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfunktion nachgewiesen worden.

Anfang August hatte Russland den weltweit ersten Corona-Impfstoff registriert. Das als Sputnik V bezeichnete Vakzin wurde von Mitarbeitern des Gamaleja-Forschungszentrums entwickelt, deren Forschungsarbeiten vom RDIF unterstützt wurden. Das Medikament erhielt alle Genehmigungen und bestand im Sommer erfolgreich zwei Forschungsphasen an Freiwilligen im Alter von 18 bis 60 Jahren, bei denen sich Antikörper gegen SARS-CoV-2 entwickelten.

Nach seiner Registrierung läuft die klinische Studie für den Impfstoff weiter: Im Rahmen der dritten Phase wird das Vakzin an 40.000 Menschen getestet. Nach Angaben des Direktors des Gamaleja-Forschungszentrums, Alexander Ginzburg, stehen die Teilnehmer in dieser Phase unter sorgfältiger medizinischer Beobachtung. Alle erforderlichen Proben werden vor, während und nach der Forschung nicht stationär, sondern ambulant entnommen.

Mehr zum Thema — Kommentar: Russlands Corona-Impfstoff Sputnik V und die westliche Kritik daran

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