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"Kaukasus 2020": Großes Militärmanöver Russlands und fünf anderer Länder mit 80.000 Soldaten

"Kaukasus 2020": Großes Militärmanöver Russlands und fünf anderer Länder mit 80.000 Soldaten
Die Militärübung Kaukasus-2020, die derzeit im Süden Russlands stattfindet.
Russland hat am 21. September gemeinsam mit Einheiten aus China, Pakistan, Belarus, Armenien und Myanmar ein groß angelegtes Militärmanöver gestartet. An dem Manöver nehmen neben 80.000 eigenen auch 1.000 ausländische Soldaten teil.

60.000 Soldaten, 250 Panzer und 300 Raketensysteme: Russland startete am 21. September eine groß angelegte Militärübung mit Einheiten aus China, Pakistan, Belarus, Armenien und Myanmar. An dem Manöver nehmen 1.000 ausländische Soldaten teil. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums nehmen außerdem Vertreter aus Aserbaidschan, Indonesien, Iran, Kasachstan, Tadschikistan und Sri Lanka als Beobachter teil.

Diese größte diesjährige Militärübung dauert bis zum 26. September. Insgesamt erstreckt sich die Militärübung auf 14 Stellungen, darunter auch Positionen im Schwarzen und im Kaspischen Meer. Laut Verteidigungsminister Sergei Schoigu richtet sich die Übung gegen kein anderes Land, sondern vielmehr darauf, die militärische Sicherheit Russlands im Süden des Landes zu garantieren. Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag die Übung auf dem Testgelände Kapustin Jar in der Region Astrachan besucht, wo er die Übung Kauskasus-2020 von der Hauptplattform für Beobachter verfolgt hat.

Ziel des Großmanövers ist es unter anderem, Militäreinsätze bei der Lösung bewaffneter Konflikte im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Terrorismus durchzuspielen. Ein Bataillon der Küstenraketensysteme "3K60 Bal" (NATO-Codename: SSC-6 "Sennight") habe die virtuelle Aufgabe bewältigt, ein hypothetisches feindliches Schiff im Kaspischen Meer zu zerstören, teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Schiffe der Schwarzmeerflotte hätten im Rahmen der strategischen Übung Kaukasus-2020 gegnerische Versuche vereitelt, Waffen und Vorräte an "internationale Terroristen" an der Küste des Gebietes um Krasnodar zu liefern, erklärte das Verteidigungsministerium am Donnerstag.

Russland sendet mit dem Manöver ein Signal in Richtung NATO, die bereits eine ähnliche Übung in der Nähe der Grenzen Russlands durchführte. Das an die Republik Belarus grenzende Litauen hatte in den vergangenen Wochen ein Manöver mit 500 US-Soldaten angekündigt. In Litauen stehen im Herbst mehrere weitere größere Militärübungen an. Daran werden sich neben den US-Soldaten auch Truppen anderer NATO-Staaten beteiligen. 

Mehr zum Thema - China nimmt an Russlands Militärübungen "Kaukasus 2020" teil

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